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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
16. Juli 2013

Renten büßten seit Anfang 2000 deutlich an Kaufkraft ein

Die Renten haben seit der Jahrtausendwende deutlich an Kaufkraft verloren: Im Osten sogar mehr als im Westen. Im Westen habe der Kaufkraftschwund einer Durchschnittsrente zwischen 2000 und 2012 knapp 19% betragen, im Osten 23,4%, berichteten die "Ruhr Nachrichten" (Dienstag). Die Zeitung beruft sich auf eine Antwort der Bundesregierung zu einer Anfrage der Linksfraktion im Bundestag.

Danach lag die durchschnittliche Rente für langjährig Versicherte 2012 im Westen bei 1.072 Euro, im Osten bei 1052 Euro. Dies waren dem Bericht zufolge in den alten Ländern 27 Euro mehr als im Jahr 2000, Im Osten dagegen 23 Euro weniger. In dem Zeitraum stieg der Verbraucherpreisindex um gut 21%. Um das auszugleichen, hätte die Rente nach Berechnungen der Linken im Westen 2012 um 197 Euro und im Osten um 251 Euro höher ausfallen müssen.

Das Bundesarbeitsministerium wies darauf hin, auch für die Löhne gebe es "keinen Schutz vor inflationsbedingten Kaufkraftverlusten". Langfristig betrachtet sei die sogenannte Bruttostandardrente von 1957 bis 2011 real um 130% gestiegen.

Der Sozialexperte der Linksfraktion, Klaus Ernst, kritisierte, die schleichende Kürzung der Renten sei politisch gewollt. "Alle Regierungen seit der Jahrtausendwende haben die Rentner als Melkkühe missbraucht. Als Ergebnis droht nun eine Lawine der Altersarmut."


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