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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
21. Februar 2014

Rente mit 63: Arbeitsagentur warnt vor Extrakosten

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet nach einem Medienbericht mit zusätzlichen Kosten von mehr als einer Milliarde Euro, sollte die Rente mit 63 unverändert Gesetz werden. Das hat BA-Chef Frank-Jürgen Weise laut "Süddeutsche.de" am Mittwoch vor dem Haushaltsausschuss des Bundestages deutlich gemacht. So könnten künftig langjährig Beschäftigte unter Umständen bereits mit 61 Jahren aufhören zu arbeiten. Sie müssten sich nur arbeitslos melden und könnten dann ab 63 die neue Rentenregelung in Anspruch nehmen.

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Nach Arbeitgeber-Berechnungen werden die Rentensteigerungen als Folge des Rentenpakets bis 2030 insgesamt um rund 55 Milliarden Euro geringer ausfallen als nach geltendem Recht. Die Rentner trügen damit ein Drittel der Gesamtkosten von mehr als 160 Milliarden Euro der geplanten Leistungsverbesserungen für Mütter, langjährig Versicherte und Erwerbsgeminderte. "Von den heutigen Rentnern werden mehr über die geringeren Rentenanpassungen finanziell belastet als durch die zusätzlichen Mütterrenten besser gestellt", zitiert die "Welt" (Freitag) aus einem Papier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).


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