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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
27. Februar 2014

Reinhardt verlangt Abschied vom Lagerdenken in der KBV-Vertreterversammlung

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat im Vorfeld der Wahl des neuen Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung an das Verantwortungsbewusstsein der Mitglieder der KBV-Vertreterversammlung appelliert. "Alle Beteiligten müssen begreifen, dass sie gewählte Vertreter der gesamten Ärzteschaft und nicht einzelner Fachgruppen sind", sagte Reinhardt. Nur wenn das Lagerdenken aus den Köpfen verschwinde, gebe es eine reelle Chance, das KV-System als eine politisch wirksame ärztliche Selbstverwaltungsstruktur zu erhalten und wieder zu einem ernstzunehmenden Gesprächspartner für Politik und Kassen zu machen.

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Innerärztliche Partikularinteressen einzelner Fachgruppen müssten ohne Frage ausgeglichen werden, stellten aber nicht die primäre Aufgabenstellung der KBV dar. Nur ein gemeinsam nach außen getragener Grundkonsens werde eine erfolgreiche Vertretung ärztlicher Interessen gegenüber Kostenträgern und Politik auch auf Dauer gewährleisten.
 
Reinhardt sprach sich grundsätzlich für die Wahl eines dritten Vorstandsmitgliedes aus. In einer solchen Konstellation sei die Chance einer neuen Führungskultur im Team deutlich größer, zeigte sich Reinhardt überzeugt. "Ich empfehle allerdings dringend, sich mit der Wahl eines dritten Vorstandes Zeit zu lassen, um nach einer dieser Aufgabe gewachsenen Persönlichkeit mit der ausreichenden Sorgfalt Ausschau halten zu können", sagte der Hartmannbundvorsitzende. In diesem Zusammenhang wäre es ganz sicher ein zukunftsweisendes Signal, wenn sich die zuletzt gegenüberstehenden Gruppierungen auf einen gemeinsamen Kandidaten verständigen könnten.

Quelle: Hartmannbund


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