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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
16. Dezember 2013

Reinhardt setzt auch beim neuen Gesundheitsminister auf konstruktiven Dialog

Der Hartmannbund setzt auch unter dem neuen Gesundheitsminister Hermann Gröhe auf eine Politik des konstruktiven Dialogs. "Es hat sich in den vergangenen vier Jahren im Kern bewährt, dass man sich zuhört und einander respektiert", sagte der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt. Er gehe davon aus, so Reinhardt, dass Grundwerte wie die ärztliche Freiberuflichkeit, Therapiefreiheit und die freie Wahl des Arztes für den Patienten beim neuen Gesundheitsminister gut aufgehoben seien.

Klare Signale erwartet der Hartmannbund vor allem hinsichtlich der Weiterentwicklung von Konzepten zur Sicherstellung der Versorgung - nicht zuletzt auch durch die Steigerung der Attraktivität ärztlicher Berufsbedingungen. Reinhardt appellierte zudem an Gröhe, das Duale System weiter zu entwickeln und die neue GOÄ schnell auf den Weg zu bringen. "Den von uns ausdrücklich angebotenen konstruktiven Gedankenaustausch mit dem Minister möchten wir vor allem auch nutzen, um ihn davon zu überzeugen, dass die im Koalitionsvertrag vorgesehene faktische Spaltung des KV-Systems nicht notwendig ist, um einen fairen innerärztlichen Interessenausgleich zu erreichen", sagte Reinhardt abschließend.

Quelle: Hartmannbund


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