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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
31. Juli 2013

Reinhardt: Nur eine freie Gebührenordnung ist Garant für Freiberuflichkeit und therapeutische Unabhängigkeit

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat jeglichen Überlegungen einer einheitlichen gemeinsamen Vergütungsordnung von Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung auf Basis des EBM eine klare Absage erteilt. "Eine freiheitliche Gebührenordnung für Ärzte, unabhängig von allen Sozialversicherungssystemen und frei von Budget- und Finanzierungszwängen ist der Grundpfeiler unserer Freiberuflichkeit", sagte Reinhardt heute in Berlin. "Sie ist der Garant für therapeutische Unabhängigkeit und ein von Zwängen befreites direktes Arzt-Patienten-Verhältnis". Die besondere Schutzfunktion des Arztes für den Patienten sei nur durch den Erhalt der Möglichkeit gegeben, seinen Beruf in einer freien pluralistischen Gesellschaft auch jenseits einer existierenden Sozialgesetzgebung ausüben zu können.

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Der Hartmannbund-Vorsitzende reagierte damit nicht zuletzt auf jüngste Äußerungen des AOK-Bundesverbandschefs Jürgen Graalmann, nach denen es zu einer Vereinheitlichung der Honorarsysteme kommen werde. Graalmanns Forderung, einer einheitlichen Gebührenordnung nicht die GOÄ, sondern den EBM zugrunde zu legen, dehne die Budget-Systematik und damit die Medizin nach Kassenlage auf die gesamte Bevölkerung aus. Reinhardt: "Wir wollen weder Einheitsbezahlung noch Einheitsmedizin. Wir wollen unsere Patienten individuell und auf ihr persönliches Krankenbild zugeschnitten behandeln. Dazu brauchen wir Freiheit und dafür brauchen wir eben auch eine Gebührenordnung für einen freien Beruf."

Quelle: Hartmannbund


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