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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
30. Januar 2017

bvmd ruft Medizinstudierende zur Beteiligung am Reformprozess auf

Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) ruft alle Medizinstudierenden im Bundesgebiet auf: „Misch dich ein, wenn es um die Reform unseres Studiums geht“. Die bvmd hat eine Onlinepetition gestartet und ruft die Fachschaften Medizin auf, sich mit einem Brief an ihre Landesministerien für Gesundheit, Kultus und Wissenschaft zu wenden.
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Onlinepetition: „Beteiligung der Studierenden am Prozess des Masterplans Medizinstudium 2020“

"Basierend auf dem Masterplan Medizinstudium 2020 sollen, nachdem die 37 Punkte des Masterplans konsentiert sind, Entwürfe zur Änderung der Approbationsordnung für Ärztinnen und Ärzte entwickelt werden. Diese werden im Rahmen der vom Bundesministerium für Gesundheit und der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Expertenkommission ausgearbeitet. Als Studierende sind wir vertraut mit den Lehr- und Lernbedingungen an den medizinischen Fakultäten, den Universitätskliniken und den Lehrkrankenhäusern und – Praxen. Deswegen fordern wir mit unserer Onlinepetition „Beteiligung der Studierenden am Prozess des Masterplans Medizinstudium 2020“ (eine studentische Beteiligung in dieser Kommission ein. Seit Beginn des Reformprozesses bringen wir Studierende uns mit Nachdruck konstruktiv, mit innovativen Vorschlägen in die Debatte rund um den Masterplan ein. Daher stellt entsetzt ein Unterzeichnender aus Berlin fest: „Der Masterplan 2020 ist ein großer Eingriff in das Medizinstudium. Die Studierenden dürfen bei der Entscheidung nicht übergangen werden.“ Bereits innerhalb kürzester Zeit findet die Petition bundesweit über 2.000 Unterzeichner_innen."

Über diesen Link kommen Sie zur Onlinepetition: https://www.openpetition.de/petition/online/beteiligung-der-studierenden-am-prozess-des-masterplans-medizinstudium-2020

Brief der Fachschaften Medizin an ihre Landesministerien für Gesundheit, Kultus und Wissenschaft

"Das Vorschlagsrecht für die Besetzung der Expertenkommission wurde an die Gesundheits-, Kultus- und Wissenschaftsministerien der 16 Länder in Deutschland erteilt. Deshalb bestärkt die bvmd alle 38 Fachschaften Medizin, sich mit einem Brief an ihre jeweiligen Landesministerien zu wenden. Denn als Expert_innen für unser Studium und als „Zielgruppe“ dieser Reform ist es sinnvoll, wenn an der weiteren Ausarbeitung Medizinstudierende aktiv als Teil der Expertenkommission eingebunden werden. In Form unserer Fachschaften und Vertreter_innen auf Bundesebene haben wir jahrelange Erfahrung mit den Reformprozessen rund um das Studium gesammelt.
Mit dem Aufruf appellieren wir mit kollektiver Stimme an die Verantwortlichen des Bundes und der Länder: Die studentische Perspektive muss im Reformprozess berücksichtigt werden. Sie stellt eine Bereicherung für die anstehende Arbeitsphase in der Expertenkommission dar, denn wer kennt das Studium besser, als die diejenigen, die tagtäglich Teil des Hochschulalltags sind."

Quelle: Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.


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