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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

26. Juni 2017 Private Krankenversicherung derzeit in ruhigem Fahrwasser

Die Private Krankenversicherung (PKV) sieht sich derzeit in einem eher ruhigen Fahrwasser. Das könnte sich allerdings ändern, wenn sich nach der Bundestagswahl eine Regierungskonstellation ergeben würde, die eine Bürgerversicherung für alle anstrebe, machte der Vorsitzende des PKV-Verbandes, Uwe Laue, am Donnerstag in Berlin am Rande der Jahrestagung deutlich. SPD, Linke und Grünen wollen die Private Krankenversicherung abschaffen und plädieren in unterschiedlichen Ausführungen für eine gesetzliche Krankenversicherung für alle.
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Nach Einschätzung Laues wird die Bürgerversicherung nicht – wie von diesen Parteien erhofft – die Ärzte-Knappheit auf dem Lande beheben. Es bestehe sogar die Gefahr, dass die Konzentration in Ballungsräumen zunehme, weil die Ärzte auf dem Lande ohne Privatversicherte keine auskömmlichen Einnahmen mehr hätten, argumentierte er.

Nach Laues Worten ist die PKV 2016 weiter gewachsen. Bei den Zusatzversicherungen habe man – mit einem Plus von 1,3% – knapp die 25-Millionen-Marke übersprungen. Bei den Vollversicherungen sei das Jahr im Neugeschäft immerhin besser verlaufen als die Jahre zuvor. Dort gebe es seit 2012 einen Rückgang der Versichertenzahlen um insgesamt 2,3%. 2016 habe das Minus bei 0,2% gelegen. Trotz anhaltender Niedrigzinsphase in Europa konnten die Altersrückstellungen für die Versicherten im vergangenen Jahr um 13 Milliarden auf 233 Milliarden Euro aufgestockt worden, ein Plus von 5,9%.

Der PKV-Chef verwies auf eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, wonach 86% der gesetzlich Versicherten das Gesundheitssystem und die Gesundheitsversorgung in Deutschland als gut oder sehr gut bewerteten. Bei den Privatversicherten seien es sogar 91%.

Quelle: dpa


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