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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
15. März 2018

Patientenversorgung – Hausärzteverband diskutiert Lösungsansätze

Gesundheit ist einer der wichtigsten Werte in unserer modernen Gesellschaft. Sie zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen, ist Aufgabe der Hausärztinnen und Hausärzte. Der demografische Wandel stellt die Patientenversorgung in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Auf dem 16. Baden-Württembergischen Hausärztetag in Stuttgart dreht sich am 16. und 17. März deshalb alles um das Thema "Patientenversorgung – wer machts?".
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Die Medizin ist mit einer zunehmenden Zahl an älteren, chronisch kranken Patienten konfrontiert, die eine intensivere Betreuung und mehr Hausärzte als bisher erfordern. Während unsere Gesellschaft altert, lässt sich gleichzeitig ein Rückgang an praktizierenden Hausärzten verzeichnen. Vor allem ländliche Regionen sind heute schon betroffen. Von Videosprechstunde und Telemedizin über Physician Assistants – Lösungsansätze gibt es viele. "Wir müssen Strukturen schaffen, die unsere Hausärztinnen und Hausärzte von Routinetätigkeiten entlasten. Der Hausärzteverband hat mit der Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis, kurz VERAH, ein Versorgungsmodell geschaffen, dass es ermöglicht, ärztliche Aufgaben einer qualifizierten Medizinischen Fachangestellten weiter zu delegieren. Ärztliche Aufgaben einfach an nicht-ärztliche Berufe wie Physician Assistants abzugeben, halten wir im Hinblick auf eine qualitativ hochwertige Versorgung nicht für sinnvoll", sagt Dr. Berthold Dietsche, Vorstandvorsitzender des Hausärzteverbands Baden-Württemberg. "Wichtig ist es, wieder mehr Ärzte für den Hausarztberuf zu gewinnen", erklärt Dr. Frank-Dieter Braun, zweiter Vorsitzender. "Der Hausärzteverband Baden-Württemberg engagiert sich deshalb seit fünf Jahren mit einem eigenen Nachwuchsprogramm. Die Ausmaße des Hausärztemangels sind aber immens. Ärzteverbände, die Politik und andere Organisationen aus dem Gesundheitswesen müssen aber an einem Strang ziehen, um etwas bewegen zu können. Wir kämpfen für ein gemeinsames Ziel – eine gute Patientenversorgung heute und morgen."

Die große Podiumsdiskussion zur Zukunft der Patientenversorgung findet am 17. März von 10 Uhr bis 13 Uhr im Maritim Hotel in Stuttgart statt. Die Gäste sind Dr. Susanne Fischer, neu niedergelassene Hausärztin, Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender AOK Baden-Württemberg, Prof. Dr. Jörg Martin, Geschäftsführer Regionale Kliniken Holding RKH GmbH, Dr. Bernd Salzer, Vorsitzender Spitzenverband Fachärztliche Berufe Baden-Württemberg, Jochen Haußmann, gesundheitspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der FDP/DVP-Landtagsfraktion und Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbands e.V..

Quelle: Hausärzteverband Baden-Württemberg


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