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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
30. August 2019

Patienten schnell und verlässlich helfen

„Der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen muss bekannter werden. Nur wenn mehr und mehr Patienten wissen, dass sie auch außerhalb der Sprechstundenzeiten Hilfe von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten bekommen, kann es gelingen, die Notaufnahmen der Krankenhäuser dauerhaft zu entlasten. Deshalb unterstützen wir die Bemühungen, die Rufnummer 116 117 des KV-Notdienstes noch stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Die Anzahl derer, die mit der Nummer nichts anzufangen wissen, ist leider immer noch sehr groß“, sagte Dr. Susanne Johna, Bundesvorstandsmitglied des Marburger Bundes, zum Start der Elf6 Elf7-Kampagne der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Kassenärztlichen Vereinigungen.
Die stärkere Bekanntmachung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes und der geplante Ausbau der Rufnummer 116 117 zu einem zentralen, durchgängig erreichbaren Beratungsservice seien wichtige Bausteine in dem Bemühen, Patienten schnell und verlässlich in die für sie richtige Ebene der Akutversorgung zu leiten. Zwar sei der Bekanntheitsgrad der Rufnummer seit ihrer Einführung im Jahr 2013 kontinuierlich gestiegen. Trotzdem könne nur etwa jeder fünfte Bundesbürger die Nummer 116 117 richtig zuordnen und mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVen in Verbindung bringen (KBV-Versichertenbefragung 2019).

Johna machte zugleich klar, dass die Anstrengungen zum Ausbau des ärztlichen Bereitschaftsdienstes nicht durch fragwürdige Reformüberlegungen konterkariert werden dürften: „Der Sicherstellungsauftrag für die ambulante ärztliche Notfallversorgung liegt bei den KVen. Dort sollte er auch bleiben und entsprechend ausgefüllt werden. Das schließt eine enge Kooperation mit Krankenhäusern ein, für die es in Deutschland schon viele gute Bespiele gibt“, betonte das Bundesvorstandsmitglied des MB.

Quelle: Marburger Bund


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