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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
15. Juni 2012

Parlamentarier sehen Reformbedarf bei der Riester-Rente

Gut zehn Jahre nach Einführung der Riester-Rente sieht der Bundestag zunehmend die Notwendigkeit einer Reform. Über Fraktionsgrenzen hinweg räumten die Abgeordneten am Donnerstag Nachbesserungsbedarf ein. Eine Abschaffung der kapitalgedeckten Altersvorsorge stieß allerdings nur bei der Linken auf Sympathie. Alle anderen Fraktionen wollen an der Riester-Rente festhalten. Reformbedarf sehen sie jedoch beim mangelnden Verbraucherschutz und der fehlenden Transparenz.

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So warb der CDU-Abgeordnete Mathias Middelberg etwa für ein einheitliches Produktinformationsblatt, damit der Normalverbraucher die verschiedenen Angebote besser vergleichen könne. Unterstützung signalisierte er auch für eine Kontrolle der Anbieter durch die Bankenaufsichtsbehörde BaFin.

Wolfgang Strengmann-Kuhn von den Grünen forderte darüber hinaus mehr Informationen über die Sicherheit der jeweiligen Anlageform. Zudem bemängelte er, dass es noch immer zu wenige Riester-Verträge gebe – vor allem bei den Geringverdienern. Bislang riestert noch nicht einmal die Hälfte der rund 40 Millionen Berechtigten.

Grundsätzlich ablehnend zeigte sich lediglich die Linke. «Die Riester-Rente ist ein Flop», bemängelte der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Matthias W. Birkwald. Dadurch werde vor allem die Versicherungswirtschaft subventioniert. In der gesetzlichen Rentenversicherung sei das Geld viel besser aufgehoben.


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