Montag, 14. Juni 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Canakinumab
Canakinumab
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
05. Juli 2020

Maas: Pandemien müssen Teil internationaler Sicherheitspolitik werden

Pandemien und andere Gesundheitsrisiken sollen nach dem Willen von Außenminister Heiko Maas mehr ins Zentrum der weltweiten Sicherheitspolitik rücken. Es brauche ein umfangreicheres Verständnis der Begriffe Frieden und Sicherheit, sagte Maas bei einer virtuellen Sitzung des UN-Sicherheitsrats am Donnerstag.
Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 
Beim Verfassen der UN-Charta vor 75 Jahren sei vor allem in Militär- Kategorien gedacht worden. "Heute wissen wir, dass ein Virus tödlicher sein kann als eine Schusswaffe, dass ein Cyber-Angriff mehr Schaden anrichten kann als ein Soldat und dass der Klimawandel mehr Menschen bedroht als die meisten konventionellen Waffen." Die Corona-Krise sei global, sie erfordere deshalb auch globales Handeln.

Zuvor hatte bereits UN-Generalsekretär António Guterres angemerkt, wie sehr die Pandemie den weltweiten Frieden bedrohe. "Die Auswirkungen sind besonders in denjenigen Ländern offensichtlich, die schon zuvor Konflikte erlebt haben oder gerade aus ihnen hervorgehen", sagte er. Wahlen und internationale Diplomatie würden deutlich schwieriger und zusätzliche Spannungen entstünden durch die schweren wirtschaftlichen Folgen der Krise.

Am Mittwoch hatte der Sicherheitsrat nach monatelanger Diskussion doch noch einstimmig eine lang umstrittene Corona-Resolution angenommen. Sie enthält eine Aufforderung von UN-Generalsekretär António Guterres zu einer globalen Waffenruhe während der Pandemie. Deutschland sitzt dem Gremium seit dem 1. Juli für einen Monat vor.

Quelle: dpa


Anzeige:
Venclyxto
Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Maas: Pandemien müssen Teil internationaler Sicherheitspolitik werden"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.