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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
28. Juni 2016

Osteopathie: Suche nach dem richtigen Therapeuten

Der Begriff Osteopathie ist in Deutschland (noch) nicht geschützt. Aber natürlich sollte nicht jeder einfach an jedem "herumdoktern" dürfen. Darum bieten die Seiten der Bundesvertretung der Osteopathen Deutschland VOD e.V. eine Liste mit Therapeuten, die die vom Verband festgelegten Kriterien erfüllen. 

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Kopfschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Wenn eine andere Erkrankung ausgeschlossen ist und die Schmerzen häufiger auftreten, kann die ganzheitliche osteopathische Therapie unterstützend helfen. In der Osteopathie wird ausschließlich mit den Händen gearbeitet. Dabei verzichtet man vollständig auf medizinische Geräte, Spritzen und Medikamente. Die Idee ist, dass Knochen, Muskeln und die inneren Organe zusammenhängen. Mithilfe von Zug- und Drucktechniken kann der geübte Osteopath Blockaden und Funktionsstörungen am Bewegungssystem, den inneren Organen und am Nervensystem aufspüren und lösen. Dabei richtet sich die Osteopathie nicht auf die Behandlung der eigentlichen Krankheitssymptome. Vielmehr soll sie helfen, die Selbstheilungskräfte des Patienten zu aktivieren.

Bei Kopfschmerzen wird aus Sicht der Osteopathie vor allem der Kaumuskulatur, der Schulter-Nacken-Muskulatur und der kleinen Nackenmuskeln besondere Bedeutung beigemessen. Denn jeder Muskel besitzt, wenn er verspannt ist, ein bestimmtes Ausstrahlungsmuster, und kann somit einen bestimmten Kopfschmerz auslösen (z.B. Stirn-, Hinterhaupt- oder Schläfenkopfschmerz). Durch genaue anatomische Kenntnis der Muskulatur und ihrer jeweiligen Ausstrahlungsmuster kann der Osteopath verspannte oder verkürzte Muskulatur auffinden und sie entspannen. Was dann zur Abnahme des Kopfschmerzes führt.

Den richtigen Osteopathen finden

Der Begriff Osteopathie ist in Deutschland (noch) nicht geschützt. Aber natürlich sollte nicht jeder einfach an jedem "herumdoktern" dürfen. Darum bieten die Seiten der Bundesvertretung der Osteopathen Deutschland VOD e.V. eine Liste mit Therapeuten, die die vom Verband festgelegten Kriterien erfüllen. Hierzu zählen z.B. eine bestimmte Anzahl von Unterrichtsstunden an einer vom Verband anerkannten Osteopathieschule und der Abschluss der fünfjährigen Ausbildung durch eine schulinterne sowie eine nationale Verbandsprüfung durch die Akademie für Osteopathie (AFO), http://osteopathie-akademie.de/. Oft haben Physiotherapeuten und Ärzte eine dementsprechende Weiterbildung.

Die AOK-Hessen hilft auch gerne bei der Suche: https://hessen.aok.de/inhalt/osteopathie-2/?cid=aokdehe_aokhe_opr_73.

Quelle: AOK Hessen


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