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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
13. Mai 2013

Ostbeauftragter Bergner fordert Aufklärung von Arzneimittel-Tests

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Bergner (CDU), hat eine lückenlose Aufklärung westdeutscher Arzneimittel-Tests in der DDR gefordert. "Die vorliegenden Fakten müssen rückhaltlos untersucht und die Hintergründe aufgeklärt werden", sagte Bergner der "Mitteldeutschen Zeitung" (Montag). "Es wäre ein schwerer Skandal, wenn tausende DDR-Bürger - vermutlich sogar unter Verletzung von Rechtsvorschriften der DDR - zu billigen und wohlfeilen Versuchskaninchen gemacht worden wären."

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Die Bundesregierung habe Kontakt zu Gruppen, die die Vorwürfe wissenschaftlich untersuchen wollten, und es seien die Finanzierungsmöglichkeiten geprüft worden. "Unabhängige Untersuchungen müssen jetzt in Gang kommen", forderte Bergner. Am Wochenende hatte der "Spiegel" berichtet, das Ausmaß der Arzneimittel-Tests sei vermutlich größer als bisher bekannt. Dabei geht es um den Vorwurf, West-Firmen hätten die Tests in ostdeutschen Kliniken ohne Wissen der Betroffenen ausführen lassen und dafür Geld gezahlt.


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