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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

03. November 2020 Organspende trotz Corona-Pandemie stabil

Trotz Corona-Pandemie hat es in Deutschland bisher keinen Einbruch bei den Organspenden gegeben. "Im Gegensatz zu vielen Nachbarländern sind wir sehr gut durch die erste Welle gekommen", sagte der Medizinische Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Axel Rahmel, der Deutschen Presse-Agentur. Ob das auch für die zweite Welle gilt, hänge vor allem von den Intensiv-Kapazitäten ab.
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Bis Ende Oktober gab es laut DSO in Deutschland 793 postmortale Organspender - das waren 2,3% mehr als im Vorjahreszeitraum. "Das sind stabile Zahlen, mit denen wir ganz gut dastehen", sagte Rahmel. "In vielen Ländern gab es einen dramatischen Einbruch." In Spanien etwa seien die Spenderzahlen während der ersten Welle um rund 70% zurückgegangen. Wegen der vielen Covid-19-Fälle und überlasteter Intensivstationen hätten Mediziner einfach keine Kapazitäten für dieses "herausfordernde Thema" gehabt.

Dass das in Deutschland bisher nicht so war, lag Rahmel zufolge vor allem an zwei Faktoren: Weil es mehr Kapazitäten auf Intensivstationen gebe, hätten Mediziner weiterhin ausreichend Zeit gehabt, mögliche Organspender zu identifizieren, mit Angehörigen zu sprechen oder überhaupt zu transplantieren. Und man habe frühzeitig viel getestet; damit habe man auch Sorgen zerstreut, Spender könnten infiziert sein und das Virus an die Empfänger weitergeben.

Am Dienstag beginnt der 16. Jahreskongress der DSO. Wegen der Pandemie findet er vom 3. bis 5. November nur online statt - mit 50% mehr Teilnehmern als in Jahren, wo der Kongress in Frankfurt live stattfand. "Das macht uns extrem viel Mut", sagte Rahmel: "Das Thema Organspende ist trotz Covid-19 nicht vom Radar verschwunden." Laut Eurotransplant warten in Deutschland aktuell 9.081 Menschen auf ein Spender-Organ.

Quelle: dpa


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