Donnerstag, 28. Januar 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
CAR T Prelaunch
CAR T Prelaunch
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

12. November 2020 Lindner fordert mehr Offenheit für Gentechnik

Die Fortschritte des Mainzer Unternehmens Biontech bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes sollten nach Ansicht von FDP-Chef Christian Lindner zu mehr Offenheit gegenüber der Gentechnik führen. "Der Impfstoff-Erfolg von Biontech zeigt: Gentechnische Forschung kann ein Segen für die Menschheit sein. Gerade am Standort Deutschland ist offenbar ein großer Durchbruch gegen Corona gelungen", sagte Lindner der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. In Deutschland müsse eine Debatte über mehr Offenheit für Innovationen wie der Gentechnologie geführt werden.
Anzeige:
Erypo
"Wir brauchen mehr Forschungsfreiheit und weniger falsche Voreingenommenheit", sagte Lindner. "Allzu oft werden vor allem Risiken gesehen, wo in Wahrheit Chancen warten – sei es beim Kampf gegen Infektionskrankheiten oder der Sicherung der Welternährung." Die FDP fordere die Bundesregierung auf, ein Aktionsprogramm für den Gentechnik-Standort Deutschland vorzulegen. "Darin sollte es um bessere steuerliche Anreize, neue Konzepte für Wagniskapital und eine schnelle Anpassung von Gesetzen an den jeweiligen Stand der Forschung gehen."

Die ethischen und technischen Standards für gentechnische Forschung in Deutschland seien hoch, betonte der Vorsitzende der Freien Demokraten. "Uns kann nicht daran gelegen sein, Leuchttürme der Wissenschaft an andere Länder zu verlieren, wo Forschung im Zweifel weniger sicher betrieben wird."

Biontech und der Pharmakonzern Pfizer hatten am Montag mitgeteilt, dass ihr Impfstoff nach Studiendaten einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19 biete. Voraussichtlich ab der kommenden Woche soll die Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragt werden.

Quelle: dpa


Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Lindner fordert mehr Offenheit für Gentechnik"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie