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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
30. November 2015

NRW-Ministerin befürchtet Verlust von Lehrstellen in Pflegeberufen

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) befürchtet, dass es bald deutlich weniger Lehrstellen in Pflegeberufen geben wird. Wenn die Bundesregierung wie geplant mehrere Pflege-Ausbildungsgänge zu einem einzigen Ausbildungsberuf verschmelze, könnte das vor allem kleinere Betriebe überfordern, sagte Steffens dem Kölner Stadt-Anzeiger (Samstag).

"Ein Azubi, der künftig in drei Fachbereichen ausgebildet wird, ist deutlich weniger in seinem Ausbildungsbetrieb, da die Praxisausbildung auf mehrere Stationen verteilt wird", kritisierte Steffens. Einige Betriebe entschieden dann, lieber gar nicht mehr auszubilden. "Die Bundesregierung setzt die gute pflegerische Versorgung in unserem Land aufs Spiel", kritisierte die Ministerin.

Die große Koalition plant, die Ausbildungen zur Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege zu einem einheitlichen Ausbildungsgang zu verschmelzen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf haben Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und FamilienministerinManuela Schwesig (SPD) am Freitag in Berlin vorgestellt.


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