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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
01. Juni 2016

Novartis und DAK-Gesundheit starten MS-Forschungsprojekt

Novartis, der Hersteller von Gilenya®, und die Krankenkasse DAK-Gesundheit haben ein gemeinsames Kooperationsprojekt im Bereich der Multiplen Sklerose (MS) gestartet. Das Forschungsprojekt soll aufzeigen, wie der aktuelle Versorgungsstand von MS-Patienten in Deutschland ist. In der auf drei Jahre angelegten Untersuchung werden retrospektiv unter strenger Einhaltung des Datenschutzes valide Daten erhoben, aus denen Über-, Unter- oder Fehlversorgungen ablesbar sind. Aus diesen Ergebnissen sollen Ansätze erarbeitet werden, um potentielle gesundheitliche Risiken für MS-Patienten zu minimieren und die Versorgung durch gezieltes Versorgungsmanagement zu verbessern.

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"Unser gemeinsames Ziel ist es, dass MS-Patienten in Deutschland individuell gemäß ihrer Bedürfnisse versorgt werden. Die Bündelung der fachlich-wissenschaftlichen Expertise von Novartis und der DAK-Gesundheit kommt MS-Patienten zugute, stärkt die Patientenversorgung und unterstreicht unser langfristiges Engagement in der MS", sagt Adib Jacob, Vorsitzender der Geschäftsführung von Novartis Pharma. Dies sieht Bernd Ziesemer, Leiter des Bereichs Arzneimittel bei der DAK-Gesundheit, ebenso: "Für uns steht die optimale Versorgung der bei uns versicherten MS Patienten im Vordergrund. Das Forschungsprojekt soll einen wichtigen Baustein liefern, um die bestmögliche Versorgung mit geeigneten Arzneimitteln sicherzustellen."

Unterstützt wird das Projekt von Xcenda, einem im Bereich des Gesundheitswesens tätigen wissenschaftlichen Forschungsinstitut aus Hannover. "Die Versorgungsforschung in Deutschland steckt noch immer in den Kinderschuhen. Mit diesem Projekt wird ein wichtiger Baustein gelegt, um den Wert von regelhaft erhobenen Daten für die Weiterentwicklung der Versorgung belegen zu können", sagt Dr. Sebastian Braun, Studienleiter bei Xcenda.
 
Über Gilenya® (Fingolimod)

Gilenya ist die einzige orale krankheitsmodifizierende Multiple-Sklerose-Therapie (Disease-Modifying Treatment, DMT), die alle vier Schlüsselparameter der MS langfristig positiv beeinflusst: Schubrate, MRT-Läsionen, Behinderungsprogression und Hirnatrophie. In der EU ist Gilenya zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit hochaktiver schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS) zugelassen, die trotz Behandlung mit einem vollständigen und angemessenen Zyklus mit mindestens einer verlaufsmodifizierenden Vortherapie eine hohe Krankheitsaktivität aufweisen, sowie für Patienten mit rasch fortschreitender RRMS (s. Fachinformation). Gilenya adressiert sowohl die fokalen als auch die diffusen Schäden im zentralen Nervensystem (ZNS). Die Substanz verhindert das Einwandern von Zellen in das Gehirn, die fokale Entzündungsherde verursachen (sog. "peripherer Wirkmechanismus"). Zudem dringt sie ins ZNS ein und reduziert dort die diffusen Schäden, indem sie eine Aktivierung von schädlichen im ZNS ansässigen Zellen verhindert (sog. "zentraler Wirkmechanismus"). Bei der RRMS spielt die Beeinflussung der fokalen sowie der diffusen Schäden eine wichtige Rolle, um die Krankheitsaktivität effektiv zu beeinflussen und die physischen (z.B. Gehen) und kognitiven Funktionen (z.B. Gedächtnis) der Betroffenen zu erhalten. Das Sicherheitsprofil von Gilenya bei RRMS ist gut erforscht. Es basiert auf umfangreichen Daten aus drei großen klinischen Studien (TRANSFORMS, FREEDOMS und FREEDOMS II) und einer weitreichenden Praxiserfahrung aus der Behandlung von circa 148.000 behandelten Patienten. Dies entspricht einer Gesamtexposition von etwa 316.000 Patientenjahren.

Quelle: Novartis Pharma GmbH


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