Mittwoch, 16. Juni 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
CAR T Prelaunch
CAR T Prelaunch
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
28. März 2021

Norwegen setzt Impfungen mit Astrazeneca-Vakzin weiter aus

Norwegen will den Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers AstraZeneca vorerst nicht wieder einsetzen. „Es besteht immer noch große Unsicherheit über mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen“, hieß es in einer Mitteilung der Gesundheitsbehörde Folkehelseinstitutt FHI. „Nach Einschätzung des FHI ist es angebracht, mehr Zeit darauf zu verwenden, weitere Kenntnisse über diese schwerwiegenden Vorfälle zu erlangen.“
Anzeige:
Bevacizumab
Das FHI betonte, dass die Entscheidung auf den Vorfällen in Norwegen beruhe. Norwegen hatte wie viele andere Länder die Vergabe des Mittels vor 2 Wochen gestoppt, weil bei einigen Geimpften Blutgerinnsel aufgetreten waren. In Norwegen starben inzwischen 4 Menschen nach einer Impfung. Ein direkter Zusammenhang ist bislang nicht erwiesen. Eine nationale Expertengruppe untersuche nun die Fälle, hieß es weiter. Außerdem arbeite man eng mit den Nachbarländern zusammen.

Dänemark hatte den Stopp der Impfungen mit dem AstraZeneca-Präparat am Donnerstag um 3 Wochen verlängert. In Island, Finnland und
Schweden wird das Vakzin nur älteren Menschen verabreicht, weil in dieser Altersgruppe bislang keine ernsten Nebenwirkungen aufgetreten
sind.

In Norwegen ist die Zahl der Infizierten in den vergangenen Wochen rasant gestiegen, die Inzidenzzahl ist höher als in Deutschland. Am stärksten betroffen ist die Hauptstadt Oslo mit fast 600 Infizierten auf 100.000 Einwohner in 14 Tagen. Das Außenministerium hat am Freitag deshalb seine Reiseempfehlungen bis zum 15. Mai verlängert. Von nicht notwendigen Auslandsreisen wird dringend abgeraten. Wer trotzdem reist, muss nach der Rückkehr für 10 Tage in ein Quarantänehotel.

Quelle: dpa


Anzeige:
Venclyxto
Das könnte Sie auch interessieren
Frauenärzte der GenoGyn fordern Maßnahmen gegen riskanten Alkoholkonsum
Frauen%C3%A4rzte+der+GenoGyn+fordern+Ma%C3%9Fnahmen+gegen+riskanten+Alkoholkonsum
© karepa / Fotolia.com

Beim Alkoholkonsum belegt Deutschland im weltweiten Vergleich stets Spitzenplätze: Rund zehn Liter reinen Alkohols werden hierzulande nach aktuellen Informationen des Bundesgesundheitsministeriums jedes Jahr pro Kopf getrunken und verursachen alljährlich volkswirtschaftliche Schäden in Höhe von 26,7 Milliarden Euro. „Obwohl Erkenntnisse über das Suchtpotenzial von Alkohol in der Gesellschaft inzwischen...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Norwegen setzt Impfungen mit Astrazeneca-Vakzin weiter aus"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • SCD: Neues digitales Schmerztagebuch zur tagesaktuellen Erfassung von VOCs wird in Beobachtungsstudie geprüft
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose
  • Hochrisiko-MDS und AML: Sabatolimab + Decitabin/Azacitidin zeigt in Phase-I-Studie anhaltende Remissionen bei guter Verträglichkeit
  • PNH: Neuer oraler Faktor-B-Inhibitor Iptacopan zeigt in Phase-II-Studie Wirksamkeit in der Erstlinie