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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
28. Juni 2017

Niedergelassene Ärzte wollen engere Zusammenarbeit mit Krankenhäusern

Um die ärztliche Versorgung überall in Deutschland sicherzustellen, wollen die niedergelassenen Ärzte enger mit den Krankenhäusern zusammenarbeiten. Dazu solle unter anderem das sogenannte Belegarztwesen ausgebaut und die vorhandene Versorgungsstruktur in den Regionen dem künftigen Bedarf angepasst werden, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen am Mittwoch in Berlin anlässlich der "Woche der ambulanten Versorgung".
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Ein Belegarzt ist ein niedergelassener Haus- oder Facharzt, der etwa für Operationen in einem Krankenhaus einige Betten, sogenannten Belegbetten, für seine Patienten reservieren darf. Typische Belegärzte sind Mund- und Kieferchirurgen, Urologen oder Gynäkologen.

Dazu müssten überzählige Krankenhausbetten abgebaut werden, argumentierte Gassen weiter. Es gehe aber nicht darum, generell Versorgungsstandorte zu schließen. Die meisten Standorte sollten erhalten bleiben, nur eben nicht als Krankenhäuser. Es seien viele andere Versorgungsformen möglich: Praxiskliniken, Medizinische Versorgungszentren oder Facharztzentren mit kurzstationären Einheiten, erklärte er.

Quelle: dpa


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