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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
04. Dezember 2015

Niedergelassene Ärzte kritisieren Gröhes Gesundheitspolitik

Die niedergelassenen Ärzte sehen sich durch die Politik von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zusehends unter Druck gesetzt. Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sagte am Freitag in Berlin: "Statt die vertragsärztliche und -psychotherapeutische Versorgung zu stärken, verdrängt die Politik den freiberuflichen Arzt mit seiner eigenen Praxis als Träger der ambulanten Versorgung."

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Die Berliner Gesundheitspolitik ersetze die wohnortnahen ambulanten Strukturen zugunsten von Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) sowie "zentralistischer, staatlich vorgegebener Organisation". Dieser Trend mache sich nicht nur im Versorgungsstärkungsgesetz bemerkbar, "sondern zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Gesetzgebungsvorhaben dieser Legislaturperiode".

Das Krankenhausstrukturgesetz, "das faktisch ein Krankenhausstärkungsgesetz" sei, führe den schleichenden Systemwechsel konsequent weiter. Die Politik pumpe zehn Milliarden Euro zusätzlich in die Krankenhäuser, ohne echte Strukturverbesserungen. Um Überkapazitäten aufzufangen, würden Krankenhäuser vermehrt Patienten über ihre Notfalleinrichtungen stationär einweisen.


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