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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
09. März 2016

Neuer Preis für hervorragende Doktorandenprogramme

Die Einstein Stiftung vergibt 2017 erstmalig einen Preis für herausragende Doktorandenprogramme in Berlin. Das Preisgeld beträgt insgesamt rund eine Million Euro. Ausgezeichnet werden Programme, die mit besonders innovativen und erfolgreichen Konzepten bei der Betreuung und dem Mentoring ihrer Doktoranden arbeiten. Die Programme können sich ab sofort bis zum 15. Juni 2016 bei der Einstein Stiftung bewerben. Der Preis wird zukünftig jährlich vergeben.

Ein Doktorandenprogramm ist strukturiert aufgebaut und führt die Teilnehmer systematisch zu ihrer Promotion. Die Doktoranden sind in ein verpflichtendes Qualifizierungskonzept mit einer vorgegebenen Thematik eingebunden und werden in ihrer wissenschaftlichen Arbeit individuell betreut. Mit dem neuen Preis zeichnet die Einstein Stiftung Berlin ab 2017 diejenigen Promotionsprogramme an den Berliner Universitäten und der Charité-Universitätsmedizin aus, deren Konzeption und Betreuungsverhältnisse sich in der Praxis bereits als besonders erfolgreich erwiesen haben und deren Absolventen vielversprechende Nachwuchskräfte ihres Fachbereichs sind.

Das Preisgeld soll den Programmen neue Spielräume für die Nachwuchsförderung und strukturelle Weiterentwicklung eröffnen. "Die Preise sollen dazu beitragen, junge Nachwuchswissenschaftler in Berlin noch besser zu qualifizieren und die Qualität der Doktorandenausbildung in Berlin international sichtbarer werden zu lassen. Die jungen Talente werden somit langfristig zu Botschaftern Berlins," sagt Prof. Dr. Günter Stock, der Vorstandsvorsitzende der Einstein Stiftung Berlin. Bewertet werden neben dem Betreuungskonzept unter anderem die Anzahl und Qualität der Abschlüsse, Kooperationen mit Einrichtungen aus dem In- und Ausland und die Sichtbarkeit des Programms.

Das Preisgeld für das beste Programm beträgt 150.000 Euro jährlich für drei Jahre. Die zweit- und drittplatzierten Programme erhalten jeweils 100.000 Euro bzw. 75.000 Euro jährlich für drei Jahre. Die Preisgelder können beispielsweise für Stipendien, Doktoranden- und Postdoktorandenstellen, Freistellungen von Professorinnen und Professoren für die Arbeit in einem Doktorandenprogramm, Reisen oder Einladungen von Gästen verwendet werden. Die Preise werden Anfang 2017 im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung durch die Einstein Stiftung verliehen.

Insgesamt gibt es in Berlin rund 100 Doktorandenprogramme. Unter www.doctoral-programs.de können junge Wissenschaftler weltweit gezielt nach passenden Angeboten in ihrem Fach in Berlin suchen.

Mehr unter http://www.einsteinfoundation.de

Quelle: Einstein Stiftung Berlin


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