Donnerstag, 13. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Darzalex
Darzalex
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
07. Februar 2017

Neue Eckpunkte zur Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat vor kurzem seine Eckpunkte für das zukünftige Screening auf Gebärmutterhalskrebs geändert. Frauen ab 35 Jahren haben künftig im Abstand von drei Jahren Anspruch auf eine Kombinationsuntersuchung mit einem Test auf Humane Papillomviren (HPV) und einem Pap-Test.
Anzeige:
Kyprolis
Die Kombinationsuntersuchung besteht aus einem Test auf genitale Infektionen mit HPV und einer zytologischen Untersuchung. Es ist vorgesehen, dass die Screening-Strategien inklusive Intervallen und Altersgrenzen nach einer mindestens sechsjährigen Übergangsphase auf Änderungsbedarf überprüft werden. Frauen im Alter zwischen 20 und 35 haben weiterhin Anspruch auf eine jährliche zytologische Untersuchung.

Ursprünglich war ein Optionsmodell für das Screening von Frauen ab dem Alter von 30 Jahren festgelegt, wonach für einen Übergangszeitraum eine Wahlmöglichkeit zwischen jährlicher zytologischer Untersuchung und primärem HPV-Screening in einem 5-Jahres-Intervall vorsah. Eine Kombination beider Screening-Strategien war dabei nicht vorgesehen.

G-BA-Beschluss ist wichtiger Meilenstein

„Durch die Änderung der Richtlinie zur Krebsfrüherkennung erhalten nun alle Frauen ab 35 Jahren Zugang zum medizinisch-wissenschaftlich überlegenen HPV-Test“, betont Thomas Schinecker, Geschäftsführer der Roche Diagnostics Deutschland GmbH. „Frühzeitig erkannt und behandelt sind die Heilungschancen von Gebärmutterhalskrebs sehr hoch. Die Anpassung des Screening-Modells unterstreicht die Wichtigkeit des HPV-Tests und trägt so zu einer Risikominimierung bei.“

Quelle: Roche Diagnostics Deutschland GmbH


Anzeige:
Bevacizumab
Das könnte Sie auch interessieren
Bayern gegen Darmkrebs: Das Modellprojekt „Sprich drüber!“ will junge Menschen im Freistaat vor einer Erkrankung bewahren.
Bayern+gegen+Darmkrebs%3A+Das+Modellprojekt+%E2%80%9ESprich+dr%C3%BCber%21%E2%80%9C+will+junge+Menschen+im+Freistaat+vor+einer+Erkrankung+bewahren.
© Alexander Raths / Fotolia.com

Auf Initiative der Felix Burda Stiftung haben sich die bayerischen Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) zum Modellprojekt „Sprich drüber!“ zusammengeschlossen. Ziel des Projekts ist es, ein vorhandenes familiäres Darmkrebsrisiko bei Versicherten im Alter von 25 bis 49 Jahren möglichst so früh zu identifizieren, dass diese vor einer Darmkrebserkrankung bewahrt werden können....

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Neue Eckpunkte zur Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.