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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
18. Dezember 2012

Neue Bezahlung in psychiatrischen Kliniken

Die Vergütung bei den rund 240 Fachkrankenhäusern für psychiatrische und psychosomatische Erkrankungen in Deutschland soll gerechter werden. Heute werden sie nach Pflegesätzen bezahlt, unabhängig davon, ob ein Patient nur leicht oder schwer erkrankt ist. Künftig gelte ein pauschalisierendes Entgeltsystem (PEPP), teilte der Krankenkassen-Spitzenverband am Montag in Berlin mit.

Kliniken sollen dann nicht mehr Anreize erhalten, sich eher um leicht Erkrankte zu kümmern. Aus tagesgleichen Pflegesätzen für Kliniken würden leistungsgerechte Tagessätze für Krankheitsgruppen. Die Vergütung orientiere sich mehr am individuellen medizinischen Behandlungsbedarf der Patienten. Das gelte auch für die entsprechenden Abteilungen in rund 350 Allgemeinkrankenhäusern und Universitäten.

Die neue Vergütung werde bis 2022 schrittweise eingeführt. Je höher der Behandlungsbedarf einer Patientengruppe ist, desto mehr Geld bekomme die Klinik für diese Patienten.


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