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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
15. Juli 2013

Mütterrente bremst langfristig Rentenanstieg

Die Unions-Pläne für verbesserte Mütterrenten haben nach einem "Spiegel"-Bericht einen negativen Nebeneffekt: Wenn CDU und CSU ihr Wahlversprechen tatsächlich umsetzen, wird der Spielraum für künftige Rentenerhöhungen kleiner.

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Grund: Die zusätzlichen Milliarden für die Mütterrente wirken sich über die komplizierte Rentenformel auf Beitragssatz und damit auf die Ausgaben der Sozialversicherung aus. Beide Effekte bremsten die allgemeine Rentenanpassung, und zwar nach Schätzungen der Rentenversicherung bis zum Jahr 2030 um einen ganzen Prozentpunkt.

Dabei sind Ausgaben für die Mütterrente anfangs von 6,5 Milliarden Euro pro Jahr unterstellt, im Jahr 2030 dann von rund acht Milliarden Euro. Durch den gebremsten Rentenanstieg spare die Rentenkasse jedoch drei Milliarden Euro ein, sodass unterm Strich eine Mehrbelastung von fünf Milliarden Euro zu Buche schlage. Rechnerisch ergebe sich damit ein mütterrenten-bedingter Aufschlag beim Rentenbeitragssatz von 0,4 Prozentpunkte im Jahr 2030.


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