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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
18. März 2016

Mit App "Husteblume" gut durch die Pollenzeit

Telematische Anwendungen bieten vielseitige Möglichkeiten, die medizinische Versorgung zukunftssicher zu gestalten. Insbesondere für Menschen mit chronischen Beschwerden können digitale Angebote eine große Unterstützung sein. "Unsere Allergie-App "Husteblume" ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie digitale Angebote den Nutzer dabei unterstützen können, sich informiert und eigenverantwortlich um seine Gesundheit zu kümmern. Die App bietet psychische Entlastung, da sie frühzeitig über mögliche Symptome informiert, und hilft physisch, da sie Hinweise bezüglich der Medikation gibt", betont Anneliese Bodemar, Leiterin der TK-Landesvertretung in Rheinland-Pfalz.

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Schon jetzt im März haben Erle und Haselnuss ihre Hauptblütezeit und sorgen bei den Betroffenen für die typischen allergischen Reaktionen. Die TK-Gesundheits-App bietet eine Vorhersage des Pollenflugs sowie der jeweiligen Pollenbelastung. Mittels GPS oder manueller Einstellung ist auch eine standortbezogene Auskunft möglich. Nachdem der Nutzer fünf Tage lang seine Allergiesymptome und eventuell eingenommene Medikamente erfasst hat, errechnet die TK-App die Pollenanzahl in der Luft. Darüber hinaus prognostiziert sie, wie stark der eigene Körper darauf reagiert und wann sich beispielsweise eine frühzeitige Einnahme von Medikamenten empfiehlt.

"Dank der App können Allergiker rechtzeitig reagieren und die Symptome sowie den damit verbundenen Leistungsabfall vermeiden", erklärt TK-Landesvertretungsleiterin Anneliese Bodemar. "Maßgeschneidert für den Einzelnen, gleichzeitig verständlich und einfach in der Handhabung - so stellen wir uns die telematischen Gesundheitsanwendungen der Zukunft vor. Und unsere Versicherten offenbar auch. Denn die App wurde bereits rund 40.000 mal heruntergeladen, obwohl sie erst seit knapp einem Jahr angeboten wird ", so Bodemar weiter.

Die App bietet zudem die Möglichkeit, Symptome auch in einem Tagebuch zu dokumentieren. Dabei vergleicht die mobile Anwendung die persönlichen Beschwerden auch mit der Dichte bestimmter Pollen in der Luft. Bodemar: "Das sind auch wichtige Informationen für die behandelnden Ärzte. Durch die regelmäßige Erfassung der Symptome erhält der Arzt ein wesentlich genaueres Bild als bisher über die Art und Dauer der Allergiebeschwerden."

Die individuellen Behandlungshinweise für die Nutzer entsprechen den aktuellen medizinischen Leitlinien und enthalten Hinweise zur je nach Krankheitsschwere empfohlenen Therapie. "Diese Hinweise ersetzen aber keine Arztbesuche. Bei konkreten Fragen zur Behandlung sollten sich die Patienten natürlich weiterhin an ihren Arzt wenden", betont Bodemar.

Quelle: Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Rheinland-Pfalz


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