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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
12. Februar 2013

Mehr Studierende aus dem Irak nach Deutschland

"Ziel des Ibn Khaldun-Programms ist es, Studierende aus dem Irak mit der deutschen Wissenschafts- und Forschungslandschaft vertraut zu machen und somit auch langfristig die Geistes- und Sozialwissenschaften im Irak zu stärken", betont die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes Margret Wintermantel. Das neue Programm ergänzt die Palette an Stipendien und strukturbildenden Maßnahmen, die der DAAD mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes seit 2009 für den Irak anbietet. Durch das neue Programm fördern der DAAD und die Gerda Henkel Stiftung je fünf Studierende in drei Jahrgängen. Die Bewerbungsfrist für den ersten Jahrgang endet am 31. März 2013.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen in Deutschland zunächst die deutsche Sprache und absolvieren im Anschluss an einer Hochschule ihrer Wahl ein Masterstudium im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. "Die geisteswissenschaftliche Forschung globalisiert sich zunehmend", so Dr. Michael Hanssler, Vorstandsvorsitzender der Gerda Henkel Stiftung. "Das Ibn Khaldun-Programm trägt diesem Trend Rechnung und gibt angehenden Nachwuchsforschern die Gelegenheit, Kenntnisse und Abschlüsse zu erlangen, die an irakischen Universitäten gebraucht werden."

Das Programm unterstützt die Ausbildung von irakischen Geistes- und Sozialwissenschaftlern, die den akademischen und gesellschaftlichen Wiederaufbau ihres Landes unterstützen können. Durch die intensive Vorbereitung werden die Studierenden auf die sprachlichen und fachlichen Voraussetzungen eines Masterprogramms vorbereitet. Dieses Verfahren bringt sie wieder ins Rennen um eine deutsche Hochschulzulassung, welche seit einigen Jahren fast ausschließlich irakische Naturwissenschaftler, Ingenieure und Informatiker erlangen.

Quelle: Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.


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