Montag, 17. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
CAR T Prelaunch
CAR T Prelaunch
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
26. September 2012

Mehr Durchblick bei Riester- und Rürup-Renten

Die Riester-Rente soll die Vorsorgelücke schließen, die durch die vor zehn Jahren beschlossene Senkung des Rentenniveaus gerissen wird. Doch die private Altersvorsorge wird von Verbraucherschützern kritisiert, die sich an den undurchsichtigen Angeboten stören. Nun soll mehr Transparenz bei Neuverträgen die zusätzliche Altersvorsorge attraktiver machen.

Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 

Geplant ist ein Produktinformationsblatt, eine Art Beipackzettel, mit einer Modellrechnung über die Höhe der später einmal garantierten Rente. Die Angaben werden von einer unabhängigen Stelle entweder berechnet oder kontrolliert. Auf einer Skala von Eins (inflationsgeschützt) bis Sechs (Spekulation) soll auf einen Blick das Risiko erkennbar sein, auf das sich der Sparer einlässt.

Viele der anderen Verbesserungen betreffen den «Wohn-Riester», also das 2008 eingeführte Vorsorge-Modell einer Eigenheimrente. Bisher dürfen Häuslebauer das angesparte Geld nur zu maximal 75 Prozent dem «Wohn-Riester»-Konto entnehmen. Diese Einschränkung soll in Zukunft entfallen.

Außerdem soll die Einmal-Besteuerung des Wohnförder-Kontos flexibler werden, für die sich ein Riester-Sparer zu Beginn der Auszahlungsphase entscheiden kann. Derzeit wird das angesparte Kapital mit 2 Prozent verzinst, was die Steuerlast erhöht. Künftig soll der fiktive Zugewinn auf 1 Prozent reduziert werden.

Im Zuge der Neuregelung soll das steuerliche Abzugsvolumen für eine Basisversorgung im Alter und damit die Fördergrenze von 20 000 Euro auf 24 000 Euro angehoben werden. Riester-Spargelder sollen im Falle einer Privatinsolvenz besser geschützt sein. Auch die steuerlich begünstigte Absicherung von Berufs- und Erwerbsunfähigkeit soll verbessert werden, ebenso der Erwerbsminderungsschutz


Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 
Das könnte Sie auch interessieren
Kombination von Wirkstoffen könnte Heilungschancen bei Eierstockkrebs verbessern
Kombination+von+Wirkstoffen+k%C3%B6nnte+Heilungschancen+bei+Eierstockkrebs+verbessern
© Uniklinikum Dresden/Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Innovative zielgerichtete Wirkstoffe, so genannte PARP-Inhibitoren, können die Prognose bei Eierstockkrebs deutlich verbessern. Dies gilt vor allem für Patientinnen, deren Tumoren bestimmte genetische Voraussetzungen aufweisen. Ein Forscherteam unter Leitung von WissenschaftlerInnen der Hochschulmedizin Dresden und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) konnte nun in Laborexperimenten zeigen, dass die...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Mehr Durchblick bei Riester- und Rürup-Renten"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.