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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
03. August 2015

Mediziner des Uniklinikums helfen ehrenamtlich Flüchtlingen in Dresden

Seit dem vergangenen Wochenende unterstützen Mitarbeiter des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Die Mediziner sichern so die ärztliche und kinderärztliche medizinische Betreuung vor Ort. Die UKD-Mitarbeiter zeigen damit gelebte Weltoffenheit und Hilfsbereitschaft.

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Seit vergangener Woche ist ein Zeltlager auf der Bremer Straße in Dresden vorläufige Heimat für hunderte von Flüchtlingen. Eine so große Zahl an Menschen bedarf entsprechender medizinischer Versorgung. Zahlreiche Mitarbeiter des Dresdner Uniklinikums haben deshalb nicht gezögert und unterstützen die Familien vor Ort mit dringend benötigten Materialien und medizinischer Versorgung. "Wir haben Säuglingsmilch und Windeln bereitgestellt", so Prof. Reinhard Berner, Klinikdirektor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. "Seit Montag konnten wir einen kinderärztlichen Dienst aufbauen, im Rahmen dessen Kollegen der Kinderklinik nach Dienstschluss freiwillig von 16 bis 20 Uhr die Kinder im Flüchtlingslager medizinisch betreuen. Die Welle der Hilfsbereitschaft unter den ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitern der Kinderklinik war und ist überwältigend."

Insgesamt 27 Ärzte sind unter Leitung des DRK für die Versorgung der Erwachsenen im Einsatz. Etwa 15 Pädiater kümmern sich um die Kinder. Die Ärzte haben sich selbst einen Schichtplan organisiert und sichern auch die Notfallversorgung vor Ort. Neben der medizinischen Versorgung haben die Mitarbeiter weitere Sachspenden gesammelt. Außerdem planen die Mediziner in den kommenden Wochen einen Spendenevent, um Gelder für eine verbesserte Koordination des medizinischen Einsatzes für die Flüchtlinge einzuwerben. "Wir sind beeindruckt über die Selbstverständlichkeit, mit der hier pragmatisch und unbürokratisch geholfen wird", so Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Uniklinikums. "Einmal mehr sind wir bestärkt in unserer Haltung, dass Weltoffenheit eine Frage der Kultur ist, die in unserem Haus seit zwanzig Jahren lebendig ist. Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich in ganz individueller Art und Weise für die Flüchtlinge einsetzen."

Quelle: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden


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