Samstag, 23. Januar 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
CAR T Prelaunch
CAR T Prelaunch
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

09. November 2020 Medizinisches und pflegerisches Personal von Dokumentationspflichten befreien

Bei exponentiell ansteigenden Corona-Infektionszahlen und ansteigenden krankheitsbedingten Ausfällen des medizinischen Personals werden alle verfügbaren Gesundheitsfachberufe dringend in der Patientenversorgung benötigt. Deshalb müssen Abrechnungsprüfungen, Fallbesprechungen oder auch Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder Anfragen von medizinischen Begründungen und sogenannte Falldialoge durch die Krankenkassen ausgesetzt werden, fordert der Marburger Bund.
Die Dokumentationserfordernisse für Qualitätsvorgaben und reine Abrechnungszwecke seien in einer eskalierenden Pandemielage auszusetzen. Das in der Patientenversorgung beschäftigte medizinische Fachpersonal müsse von derartigen Dokumentationspflichten befreit werden, damit es sich der Behandlung und Pflege von Patienten vollumfänglich widmen könne, heißt es im Beschluss der heutigen 137. Hauptversammlung des größten deutschen Ärzteverbandes, die erstmals ausschließlich digital stattfindet.

Die Delegierten forderten zudem, dass die Prüfquote für Krankenhausabrechnungen beim Medizinischen Dienst auch im nächsten Jahr auf maximal 5% begrenzt bleibt, damit medizinische Fachkräfte für die Pandemiebewältigung zur Verfügung stehen, statt einer Abrechnungsbürokratie zu dienen. Die sonst mit den Abrechnungstätigkeiten befassten medizinischen Fachkräfte des MDK und auch der Krankenhäuser stünden somit der unmittelbaren medizinischen wie pflegerischen stationären Patientenversorgung zur Verfügung.

Quelle: Marburger Bund – Bundesverband


Anzeige:
Erypo

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Medizinisches und pflegerisches Personal von Dokumentationspflichten befreien"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie