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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
11. Juni 2014

Medienbericht: Kassenausgaben für Osteopathie stark gestiegen

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für die alternative Heilbehandlung Osteopathie haben sich binnen eines Jahres mehr als verdreifacht. Das berichtete der Sender NDR Info am Mittwoch unter Berufung auf Zahlen der 60 größten Kassen.

Demnach zahlten die Kassen dafür im vergangenen Jahr mehr als 110 Millionen Euro. An dem Boom der sanften Methode gegen Störungen des Bewegungsapparats gibt es seit längerem Kritik. Bereits vor einem Jahr hatten Facharztverbände moniert, die noch junge Praxis der Kassen, für diese Leistungen zu zahlen, komme auch Anbietern ohne ausreichende Qualifikation zugute.


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