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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
07. Februar 2018

Mattheis: Keine Arzthonorarangleichung zu Lasten der GKV

Die SPD-Gesundheitspolitikerin Hilde Mattheis hat ihre Partei davor gewarnt, eine Reform der Krankenversicherung allein auf eine Angleichung der Arzthonorare für privat und gesetzlich Versicherte zu reduzieren. Mattheis, die der Parteilinken zugerechnet wird, erklärte am Dienstag in Berlin: "Die Bürgerversicherung ist ein Gesamtkonzept mit vielen Schritten." Die Öffnung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Beamte sei hier genauso wichtig wie einheitliche Ärztehonorare.
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Das SPD-regierte Hamburg will als erstes Bundesland seinen Beamten die GKV öffnen. Sie sollen per pauschaler Beihilfe den hälftigen Beitrag zu einer gesetzlichen Kassen bekommen.

Nach den Worten von Mattheis sollten die SPD-Unterhändler "die Warnungen des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung sehr ernst nehmen, dass eine solche Reform in keinem Fall zu Beitragssteigerungen zulasten der gesetzlich Versicherten und zu einer Entlastung privater Versicherungsunternehmen führen darf".

Die GKV hatte darauf hingewiesen, dass eine Angleichung der Ärztehonorare den Beitragssatz für gesetzlich Versicherte in die Höhe treiben könnte. Experten gehen von bis zu 0,6 Prozentpunkten auf dann durchschnittlich 16,2% vom Brutto aus.

Quelle: dpa


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