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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
05. Februar 2013

Marburger Bund: VKA muss Verhandlungslösungen anbieten

Vor der heutigen dritten Runde der Tarifverhandlungen für die rund 50.000 Ärzte in kommunalen Krankenhäusern in Düsseldorf fordert der Marburger Bund die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zu einer konstruktiven Herangehensweise auf: „Wir haben in den zurückliegenden Runden unsere Forderungen wiederholt ausführlich begründet und konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitssituation der Ärztinnen und Ärzte präsentiert. Jetzt ist es für die VKA an der Zeit, den nächsten Schritt zu tun und Verhandlungslösungen anzubieten“, sagte Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.

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Die VKA müsse sich der Tatsache stellen, dass die Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern nicht nur eine Teilhabe an der allgemeinen Tarifentwicklung erwarteten, sondern auch eine Reduzierung ihrer unverhältnismäßig hohen Arbeitsbelastung außerhalb der Regelarbeitszeit. „Es gibt für die Krankenhäuser einen wirtschaftlichen Anreiz, immer mehr Routinetätigkeiten in den Bereitschaftsdienst zu verlagern, weil er schlechter bezahlt wird als die Regelarbeitszeit. Diesen Trend wollen wir in dieser Tarifrunde brechen. Deshalb haben wir die Opt-out-Regelung gekündigt“, erklärte Lübke.

Bisher erlaubt der Tarifvertrag die Überschreitung der gesetzlich vorgeschriebenen Obergrenze von 48 Stunden auf durchschnittlich 60 Stunden pro Woche, wenn dabei regelmäßig und in erheblichem Umfang Bereitschaftsdienst geleistet wird (Opt-out-Regelung). Diese Regelung hat der Marburger Bund gekündigt. Der MB fordert eine Reduzierung der Grenze für die durchschnittliche wöchentliche Höchstarbeitszeit und für die individuelle Erklärung zum Opt-out ein um 400 Euro erhöhtes Monatsentgelt.

Die zweitägigen Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der VKA finden heute ab 11 Uhr im Radisson Blu Scandinavia Hotel in Düsseldorf statt.

Quelle: Marburger Bund


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