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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
09. Februar 2017

Marburger Bund: Tarifverhandlungen mit Helios kommen nur schwer in Gang

Auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Helios Kliniken GmbH am 8. Februar 2017 in Berlin konnten keine wesentlichen Fortschritte erzielt werden. Vor allem die Vergütung der Arbeit zu ungünstigen Tageszeiten erwies sich als das erwartet schwierige Verhandlungsthema. Es geht um die Forderung des Marburger Bundes nach einer sachgerechteren Vergütung von Schichtarbeit und zeitversetzten Diensten der Ärzte, um so einen angemessenen Ausgleich für die damit verbundene zusätzliche Arbeitsbelastung zu schaffen.
Helios hat von der Ausdehnung der sogenannten „Servicezeiten“ bis in die Abendstunden hinein erheblich profitiert, will aber diese Leistungsausweitung nicht adäquat vergüten. Gerade zeitversetzte Dienste, aber auch an diesem Ziel ausgerichtete Schichtsysteme belasten angestellte Ärztinnen und Ärzte durch höhere Arbeitsintensität und Verlust von planbarer Freizeit. Deshalb setzt sich der Marburger Bund in dieser Tarifrunde dafür ein, dass tradierte, aus den 1970er Jahren stammende Vergütungssysteme für zeitversetzte Dienste und Schichtdienste durch ein modernes System der Vergütung mit Zuschlägen für die Zeiten am späten Nachmittag und frühen Abend ersetzt werden. Trotz einer intensiven Diskussion ließ Helios noch keine Bereitschaft erkennen, auf diese Forderung einzugehen.

Auch in der Gehaltsfrage – der MB fordert linear 5,4% mehr Gehalt – konnte noch keine Annäherung erreicht werden. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 15. März 2017 in Berlin wird die Arbeitgeberseite ihre bisherige Haltung grundlegend überdenken müssen.

Quelle: Marburger Bund


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