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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
13. Juni 2016

Managementsystem für Kliniken: Weniger Wartezeiten sowie deutlich bessere Kapazitätsauslastung

Das 1957 gegründete Istituto Ortopedico Galeazzi hat eine neue Anwendung zur Verbesserung des Klinikmanagements entwickelt. Anhand einer innovativen virtuellen Hilfe lassen sich spürbare Effizienzsteigerungen bei den Tätigkeiten in den Operationssälen, bei der Überwachung der Patienten und beim Personaleinsatz erzielen.

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Ressourcen besser nutzen

Hauptpfeiler des Systems ist die Einführung des sogenannten "Real Time Location Tracking", das mittels einer speziellen Software von der Kommadozentrale aus gesteuert wird. In Echtzeit können damit alle Operationsphasen überwacht und die dazugehörigen Informationen übermittelt werden. "Wir versetzen alle beteiligten Führungskrafte in die Lage, die zur Verfügung stehenden Kapazitäten besser zu nutzen und die Wartenzeiten zwischen den chirurgischen Eingriffen spürbar zu verkürzen", sagt Institutsdirektor Fabrizio Pregliasco.

Der Kontakt mit der Zentrale erfolgt mithilfe von 115 Computerbildschrirmen und Tablets, weshalb auf langwierige Telefonate und Funksprüche verzichtet werden kann. Auf dem gleichen Weg erhalten Arzt und OP-Personal die zu dem jeweiligen Patienten gehörenden Personalangaben und Krankheitsbilder. Für das Galeazzi-Klinik bedeutet das die Koordinierung von elf OP-Räumen, 14 Liegesälen, Intensivstation, Apotheke, Blutbank, Analyselabors und Notaufnahme.

OP in 48 Stunden garantiert

"Die daraus entstehenden Vorteile lassen sich durch konkrete Zahlen belegen", so Pregliasco. Sämtliche Schenkelbrüche werden innerhalb von 48 Stunden operiert. Die Pünktlichkeit der Ersteingriffe konnte um neun Prozent und die der Benutzung der OP-Vorzimmer um 17% gesteigert werden. Durch die verbesserte Kommunkationsrechnik ist die durchschnittliche Wartezeit vor den OP-Sälen von 40 auf 22 Minuten zurückgegangen. Außerdem lassen sich von Fehlern und Verspätungen ausgehende Gefahren mindern.

Quelle: pte


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