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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
26. Juni 2014

Lücken bei der psychiatrischen Versorgung von Häftlingen

Häftlinge mit psychiatrischen Erkrankungen werden in Deutschland häufig nicht angemessen behandelt. Die psychiatrische Versorgung im Justizvollzug und die Nachsorge entlassener Gefangener seien insgesamt verbesserungsbedürftig, räumten die Justizminister der Länder zum Abschluss einer zweitägigen Konferenz am Donnerstag in Binz auf Rügen ein.

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Sie appellierten an alle Beteiligten auf Länderebene, den Justizvollzug bei der Verbesserung der Situation zu unterstützen. Psychiatrisch erkrankte Häftlinge müssten nach den geltenden medizinischen Leitlinien behandelt werden. Nach ihrer Entlassung müssten sie in Versorgungssysteme "draußen" integriert werden.

Inhaftierte leiden demnach deutlich häufiger an psychiatrischen Erkrankungen als die Allgemeinbevölkerung. Zu den Krankheitsbildern gehören Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, Psychosen und Borderline-Störungen. Der Umgang mit den Betroffenen sei enorm belastend für das Vollzugspersonal, hieß es. Unbehandelt erhöhten diese Erkrankungen zudem eine Rückfallgefahr.


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