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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
26. Januar 2017

Kliniken St. Elisabeth werden Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg

Die Kliniken St. Elisabeth in Neuburg an der Donau unterzeichnen eine Lehrkrankenhausvereinbarung mit der Universität Regensburg. Die engere Zusammenarbeit stärkt die Lehre, Forschung und Patientenversorgung und schafft Synergieeffekte.
Die Kliniken St. Elisabeth in Neuburg an der Donau dürfen sich seit dem 25. Januar 2017 offiziell als „Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Regensburg“ bezeichnen. Im Rahmen einer Pressekonferenz mit Vertretern der Kliniken und der Universität Regensburg im Refektorium der Klinik in Neuburg wurde die Lehrkrankenhausvereinbarung unterschrieben und die Zusammenarbeit damit feierlich besiegelt.

„Der Erfolg des medizinischen Studiums und die Qualität der Lehre hängen maßgeblich vom Engagement der Lehrenden ab. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kliniken St. Elisabeth wird die universitäre Lehre durch ein neues Haus bereichert, das den Studierenden weitere Möglichkeiten in ihrem Studium eröffnet", kommentiert Professor Dr. Bernd Salzberger, Studiendekan Humanmedizin der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg.

Studierende der Humanmedizin können durch die Lehrkrankenhausvereinbarung ihr Praktisches Jahr im Fachbereich Kinder- und Jugendmedizin in der Klinik für Kinder und Jugendliche der Kliniken St. Elisabeth ableisten. Hierfür bietet die Klinik ab März 2017 vier Plätze für Studierende an. „Des Weiteren wird durch die Vereinbarung die Zusammenarbeit in Forschung und Patientenversorgung ausgebaut, wodurch Synergieeffekte besser genutzt werden können“, so PD Dr. Stephan Seeliger, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche und Ärztlicher Direktor der Kliniken St. Elisabeth. Für die Patienten birgt dies besondere Vorteile. Die Klinken St. Elisabeth können ihnen nun die Teilnahme an klinischen Studien anbieten. Zudem werden mit den Regensburger Medizinern gemeinsame Behandlungskonzepte erarbeitet – insbesondere dann, wenn Patienten durch den jeweils anderen Kooperationspartner weiterbehandelt werden. „Wir sind überzeugt, dass eine gute Zusammenarbeit in der Lehre nur auf Grundlage einer engen Partnerschaft in der Krankenversorgung möglich ist. Die Lehrkrankenhausvereinbarung trägt damit nicht nur zu einer Ausweitung der Kompetenzen auf dem Gebiet der Lehre bei, sondern auch zu einer übergreifend hohen Qualität in der vernetzten Krankenhausversorgung“, führt Professor Dr. Michael Melter, Lehrstuhlinhaber für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Regensburg, aus.

„Ich freue mich sehr über die Lehrkrankenhausvereinbarung mit der Universität Regensburg. Die Klinik für Kinder und Jugendliche der Kliniken St. Elisabeth ist mit ausgezeichneten Ärzten besetzt, die nach den modernsten wissenschaftlichen Regeln arbeiten. Die Patientenversorgung ist gekennzeichnet durch eine hohe Wertschätzung gegenüber den Patienten. Die Medizinstudierenden werden hier in ihrer Ausbildung sehr gut auf die ärztliche Tätigkeit vorbereitet werden“, ergänzt Sr. Maria Goretti Böck, Generaloberin des Klosters der Elisabethinerinnen und Geschäftsleitung der Kliniken St. Elisabeth.

Versorgungsschwerpunkt für Kinder und Jugendliche

Die Klinik für Kinder und Jugendliche der Kliniken St. Elisabeth in Neuburg a. d. Donau stellt für Ingolstadt und die umliegenden Landkreise mit einem Einzugsgebiet von über 550.000 Einwohnern ein Schwerpunktkrankenhaus der pädiatrischen Versorgung dar.
Über 3.500 Neugeborene werden pro Jahr direkt nach der Geburt von Kinderärzten der Klinik an den Standorten Neuburg und Ingolstadt versorgt, zusätzlich übernimmt die Klinik die kranken Neugeborenen von weiteren 1.800 Geburten aus den Geburtskliniken der umliegenden Gemeinden. So konnten 2016 mehr als 470 Früh- und Neugeborene, darunter 50 Frühgeborene unter 1.500 g, stationär innerhalb der ersten sieben Lebenstage versorgt werden.
Neben der Neonatologie umfasst das Angebot der Klinik das gesamte Spektrum der kinder- und jugendmedizinischen Diagnostik und Therapie einschließlich der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Klinische und wissenschaftliche Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene stellen eine qualitativ hochwertige Versorgung sicher.

Quelle: Universitätsklinikum Regensburg (UKR)


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