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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
03. März 2016

Laumann: Jährlich 20.000 Pflegekräfte in Deutschland nötig

Deutschland braucht nach Angaben des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), jedes Jahr zusätzlich 20.000 Pflegekräfte. Im Werben um Fachkräfte stehe man mit anderen Branchen im harten Wettbewerb. Daher müsse der Pflegeberuf attraktiver werden, bekräftigte Laumann am Mittwoch in Berlin. Dazu zähle die geplante Reform der Pflegeausbildung.

Dazu sollen nach dem neuen Pflegeberufsgesetz die bisher getrennten Ausbildungen der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege zusammengelegt werden. Dafür könne man nicht einfach die Ausbildungsinhalte der drei bisherigen Lehrstränge zusammenführen. Es bedürfe vielmehr einer grundsätzlich neuen Philosophie der Pflegeberufe, sagte Laumann.

Das Bundesgesundheitsministerium legte dazu am Mittwoch Eckpunkte für eine Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vor. Danach soll die dreijährige Ausbildung künftig mindestens 4.600 Stunden umfassen, davon 2.100 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht in der Pflegeschule sowie 2.500 Stunden praktische Ausbildung in unterschiedlichen Einrichtungen. 1.300 Stunden davon wiederum sollen beim einstellenden Träger abgeleistet werden.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) kritisierte, die Eckpunkte brächten wenig Konkretes. Zudem orientiere sich die Ausbildung an der Krankenpflege. Altenpflege und Kinderkrankenpflege blieben "schmückendes Beiwerk".

Quelle: dpa


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