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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
13. September 2012

Langeweile an der Fußgängerampel: Studenten erfinden Streetpong

Stumpfes Warten an der Fußgängerampel könnte bald ein Ende haben. Zwei Studenten der Fakultät Gestaltung der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim haben mit Streetpong eine Lösung entworfen, die das Warten an Ampeln zum echten Vergnügen machen könnte. Schon jetzt bescheinigt das Internet, dass sie mit ihrer Idee genau richtig liegen. Seit dem 30. August ist das Video online, auf dem Holger Michel und Sandro Engel an einer Hildesheimer Ampel ihre Idee in der Praxis präsentieren.

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Im Video ist ein Display zu sehen, das an jeweils zwei gegenüberliegenden Ampelmasten befestigt ist. Angelehnt an das Kult-Computer-Spiel Pong stehen sich darauf zwei Skateboarder gegenüber, die sich einen Ball zuschießen. Es gibt einen Punkt, wenn der andere den Ball nicht erwischt hat. Ein Klassiker also in einem neuem Gewand und vor allem in einer untypischen Umgebung. Man soll sich also die Wartezeit an der Ampel vertreiben, indem man spontan mit einem fremden Menschen eine Runde Streetpong spielt.

Tatsächlich ist die Video-Präsentation eine perfekt gemachte Synthese von Animation und Realbild. Nichtsdestoweniger haben die beiden an alles gedacht. Denn mit Streetpong wollen sie den Straßenverkehr sicherer machen. „Der Punkt der Verkehrssicherheit war natürlich ein ständiger Begleiter, schließlich sollte das Spiel nicht ablenken. Deswegen haben wir versucht, mit allen Elementen, gerade mit der ablaufenden Rot-und Grünphase, eine klare Sprache zu sprechen. Während die Fußgängerampel auf Rot geschaltet ist, haben wir also klar kommuniziert, wie lange diese Phase noch anhält. Das Spiel hält ja ohnehin schon davon ab, bei Rot über die Straße zu gehen.“ Denn während die Fußgängerampel auf Grün geschaltet ist, lässt sich das Touchdisplay nicht bedienen.

„Das Spiel selbst ließe sich relativ einfach programmieren. Aber die Genehmigung, eine Ampelanlage umzufunktionieren, hätten wir natürlich nie bekommen. Gedreht wurde in der Stadt, nachgearbeitet am Computer“, erklärt Prof. Wölwer, der voll und ganz hinter der Idee der beiden Studenten steht. Mehr: http://vimeo.com/48514003

Quelle: HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen


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