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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
23. September 2016

KVBB: Betriebswirte sind keine Ärzte

Mit großem Unverständnis und Kopfschütteln hat Dr. Hans-Joachim Helming, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB), auf die aktuellen Äußerungen des Leiters der Landesvertretung Berlin/Brandenburg des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek) zu individuellen Gesundheitsleistungen reagiert:

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"Wenn ein Betriebswirt, der keine Ahnung von Medizin hat, den Patienten suggeriert, er wüsste besser als ein Arzt, was medizinisch gut oder schlecht ist, dann ist das brandgefährlich. Oder sind Gelbfieberimpfungen bei Reisen in Tropengebiete etwa medizinischer Unsinn? Wieso sind zusätzliche Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft als zusätzliches Angebot einer Ersatzkasse im Wettbewerb mit anderen Kassen medizinisch notwendig, als Angebot eines Arztes jedoch nicht? Wie kann es sein, dass das Chlamydien-Screening bei den Kassenvertretern so lange verpönt war, bis der Gemeinsame Bundesausschuss die Untersuchung als normale Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung in den Katalog aufgenommen hat? Und warum finanzieren die Ersatzkassen Akupunktur trotz fehlender Evidenz, obwohl man hier genauso Dart spielen könnte? Anscheinend will der vdek das Angebot sinnvoller Untersuchungen und Behandlungen allein unter Gesichtspunkten des Marketings auswählen. Denn davon versteht ein Betriebswirt in der Regel etwas."

Quelle: Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB)


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