Donnerstag, 13. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Imfinzi NSCLC
Imfinzi NSCLC
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
02. Dezember 2015

KV und Krankenkassen fördern Ansiedlung von Ärzten

Auch im neuen Jahr wird die Ansiedlung von Ärzten in unterversorgten Regionen Brandenburgs wieder bis zu einer Höhe von 50.000 Euro finanziell gefördert. Darauf haben sich die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) und die brandenburgischen Krankenkassen im gemeinsamen Landesausschuss verständigt.

Anzeige:
Keytruda Lunge
Keytruda Lunge

Zu der Vereinbarung sagt Dr. Hans-Joachim Helming, Vorsitzender des Vorstandes der KVBB: "Wir wollen für alle Brandenburger eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung - unabhängig vom Wohnort. In ländlichen Regionen gestaltet sich dies jedoch immer schwieriger. Gemeinsam mit den Krankenkassen setzen wir daher in Regionen mit bereits bestehenden bzw. zukünftig drohenden Versorgungsengpässen attraktive finanzielle Anreize, um hier Ärzte für eine Niederlassung zu gewinnen."
 
Die Verhandlungsführerin der Krankenkassen, Rebecca Zeljar, Referatsleiterin Ambulante Versorgung, Ärzte, Arzneimittel der Landesvertretung Berlin-Brandenburg des Verbands der Ersatzkassen (vdek) ergänzt: "Dieser jüngste Beschluss des Landesausschusses zeigt, dass wir Partner in Brandenburg - die Krankenkassen und die KV - gemeinsam nach regionalen Lösungen suchen, um die ambulante ärztliche Versorgung zu gewährleisten. Im Sinne aller Brandenburger ziehen wir an einem Strang."
 
Die finanziellen Zuschüsse für Ärzte, welche frei werdende Praxen übernehmen bzw. in unterversorgten Regionen neu gründen, betragen bei Übernahme 25.000 Euro, bei einer Neugründung 20.000 Euro sowie bei der Praxisübernahme in Form einer Zweigpraxis 7.500 Euro. Zusammen mit den Fördermitteln aus dem Strukturfonds der KVBB kann damit ein Zuschuss in Höhe von bis zu 50.000 Euro erteilt werden. Die Zuschüsse werden zu 50% von der KVBB finanziert. Zu Gunsten der Patientenversorgung verzichten alle ambulant tätigen Ärzte in Brandenburg auf einen Teil ihres Honorars. Die märkischen Krankenkassen finanzieren die zweite Hälfte. Möglich ist eine Förderung in allen Fachrichtungen und Regionen, denen vom Landesausschuss eine drohende oder bestehende Unterversorgung bescheinigt wurde.

Quelle: KVBB


Anzeige:
Tukysa
Tukysa
 
Das könnte Sie auch interessieren
Schmerzmittel Methadon ist kein Krebsheilmittel - keine falschen Hoffnungen wecken
Schmerzmittel+Methadon+ist+kein+Krebsheilmittel+-+keine+falschen+Hoffnungen+wecken
@ efmukel / Fotolia.com

Das Opioid Methadon sollte nicht zur Tumortherapie eingesetzt werden. Die derzeit vorliegenden Daten aus Labor- und Tierversuchen sowie einer Studie mit 27 Krebspatienten reichen nicht aus, um eine Behandlung zu rechtfertigen. Einige Medienberichte wecken dennoch bei an Leukämie oder Hirntumor erkrankten Patienten die falsche Hoffnung auf Heilung. Methadon ist zur Behandlung starker Schmerzen zugelassen und ein etabliertes Medikament in...

Krebstherapien können Herz und Gefäße schädigen: Wie schützt man Patienten?
Krebstherapien+k%C3%B6nnen+Herz+und+Gef%C3%A4%C3%9Fe+sch%C3%A4digen%3A+Wie+sch%C3%BCtzt+man+Patienten%3F
©freshidea / Fotolia.de

Die Therapie von Krebserkrankungen hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Verbesserte Operationsmethoden, eine präzisere Strahlenbehandlung und neue Medikamente konnten die Überlebenschancen der Patienten deutlich verbessern. Doch der Fortschritt hat seinen Preis: „Viele Krebstherapien können Herz und Kreislauf schädigen – auch die modernen, zielsicherer an Krebszellen ansetzenden...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"KV und Krankenkassen fördern Ansiedlung von Ärzten"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.