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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

15. September 2020 Krankenkassen setzen mehr auf Online-Angebote

Aufgrund der Pandemie haben viele Menschen auf den Gang in die Arztpraxis eher mal verzichtet. Den Markt für digitale Angebote hat das befeuert - auch die Krankenkassen legen in diesem Bereich zu.
Ob Apps oder Videoberatungen: Aufgrund der Corona-Pandemie haben digitale Angebote im medizinischen Bereich Auftrieb bekommen. Und die Krankenkassen ziehen mit, berichtet die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 10/20).

Zum Beispiel bei Videoberatungen zu medizinischen Fragen: 18 von 72 Kassen bieten dies laut einer aktuellen Untersuchung der Warentester an, 7 davon rund um die Uhr (Stand: 1. August). Sie kooperieren dabei mit speziellen Anbietern. Das Angebot ist also nicht zu verwechseln mit Videosprechstunden, die Praxen von sich aus anbieten und die ohnehin eine Kassenleistung sind.

Noch sehr viel verbreiteter als Extraleistung der Kassen sind der Untersuchung zufolge telefonische Beratungen ohne Video - die bieten mehr als drei Viertel von ihnen laut dem Test an.

Nach Auswertung der Experten zahlen immer mehr Kassen ihren Versicherten medizinische Apps, zum Beispiel zur Therapie von Tinnitus oder als Unterstützung bei Artikulationsstörungen. Viele bieten außerdem Onlinekurse zu vielfältigen Themen an, von Bewegung über Entspannung bis hin zu Ernährung und Geburtsvorbereitung.

Praktisch: Ein Großteil bietet zudem einen Service, den die Warentester mit Online-Geschäftsstelle umschreiben. Das bedeutet, dass Versicherte etwa Mitgliedsbescheinigungen herunterladen oder Rechnungen und Krankschreibungen hochladen können und sich damit den Gang zum Briefkasten oder in ein Servicezentrum der Kasse sparen.

Quelle: dpa


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