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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
01. Juli 2013

Krankenkassen für strenge Kontrolle medizinischer Neuerungen

Angesichts von Risiken für Patienten fordern die deutschen Krankenkassen gründliche Überprüfungen sämtlicher neuer Behandlungsmethoden vor einer breiten Anwendung. "Medizinische Innovationen müssen in Zukunft den patientenrelevanten Nutzen vor ihrer flächendeckenden Einführung belegen", heißt es in einem Positionspapier des Kassen-Spitzenverbandes, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über das auch der "Focus" berichtete.

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Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, über deren Nutzen und Schaden nicht genug bekannt sei, dürften zunächst nur noch in klinischen Studien verwendet werden. Hintergrund ist, dass neue Therapien immer wieder Zweifel hervorrufen, obwohl sie bereits vielfach angewendet werden. Das betraf jüngst zum Beispiel bestimmte Gelenkprothesen, Herzklappen-Prothesen oder Ballonkatheter.

Bereits heute werden neue Arzneimittel auf ihren Mehrwert hin geprüft. Schon dieses Verfahren sorgte für erheblichen Unmut der Industrie. Nun fordern die Kassen eine konsequente Bewertung des Nutzens generell bei neuer Diagnostik und neuen Therapien - auch im Verhältnis zu den Kosten. Außerdem fordern die Versicherungen, die Patienten, aber auch Kassen und Ärzte, sollten weit mehr Angaben über die Qualität in Arztpraxen und Kliniken - über Erfolge und Mängel - nachlesen können.


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