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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
23. September 2015

Krankenhausreform darf nicht verwässert werden

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft protestiert heute gegen das Krankenhausstrukturgesetz. Dazu erklärt der Vorstandsvorsitzende der BARMER GEK, Dr. Christoph Straub:

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"Die Krankenhausreform bietet viele gute Ansätze, diese werden von uns ausdrücklich begrüßt. Wir brauchen dringend mehr Qualität im Krankenhaus und wirksame Instrumente für die Mengensteuerung. Die muss die Reform sicherstellen.
 
Wir dürfen deshalb nicht zulassen, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung verwässert wird. Die Wünsche der Krankenhäuser verursachen vor allem Mehrkosten, ohne dass die Versorgung der Patienten besser würde. Damit droht die Krankenhausreform die gesetzten Qualitätsziele zu verpassen und finanziell aus dem Ruder zu laufen. Der Bund muss nun Kurs halten und darf nicht vor lärmendem Protest einknicken.
 
Die Krankenhäuser leisten eine sehr gute und unverzichtbare Arbeit. Dafür bekommen sie seit Jahren stetig mehr Geld von den Krankenkassen. Im Jahr 2014 flossen rund 68 Milliarden Euro in den stationären Sektor. Das sind 10 Milliarden Euro mehr als noch vier Jahre zuvor. Wenn trotzdem Kliniken in wirtschaftlicher Not sind, liegt das nicht an den Krankenkassen, sondern vor allem an der mangelhaften Finanzierung ihrer Investitionskosten. Letzteres zu ändern, ist die Verantwortung der Bundesländer. Wenn sie der nicht gerecht werden, leidet die Qualität der Versorgung."

Quelle: Barmer GEK


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