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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
28. Februar 2013

Krankenhäuser wollen finanzielle Hilfe und hoffen auf Bahr

Angesichts der angespannten Finanzlage vieler Krankenhäuser hofft die Branche auf baldige Unterstützung der Bundesregierung. "Wir begrüßen, dass Gesundheitsminister Daniel Bahr den Krankenhäusern helfen will", sagte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Alfred Dänzer, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der FDP-Minister hatte in einem Interview Schritte für benachteiligte Kliniken angekündigt. Laut Dänzer schreibt 2013 wohl jedes zweite Krankenhaus rote Zahlen. Seit Tagen trommelt die DKG deshalb für finanzielle Hilfen.

Allerdings steigen die Ausgaben der Krankenkassen für die Kliniken nach Angaben des Kassen-Verbands in diesem Jahr um rund 2,4 Milliarden auf 64,7 Milliarden Euro - auch ohne neue Schritte der Bundesregierung. Vor diesem Hintergrund hatten sich mehrere Koalitionspolitiker bereits gegen mehr Geld für den Kliniksektor nach dem Gießkannenprinzip gewandt. Doch wird in der Koalition erwogen, zumindest Krankenhäuser in ländlichen Gebieten zu unterstützen. Dies kann etwa über Zuschläge zur Sicherstellung der Versorgung geschehen.

Bahr erläuterte in dem Interview mit den "Kieler Nachrichten", dass bei kleinen Krankenhäusern heute die Vergütung sinke, wenn größere Häuser mehr Behandlungen und somit mehr Umsatz machten. Solche falschen Anreize müssten angegangen werden.

Dänzer forderte Bahr auf, gegenüber Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) standhaft zu bleiben. "Die Träger der Krankenhäuser können überhaupt kein Verständnis für die immer wieder zu hörenden Bedenken des Finanzministers gegen Hilfen für die Kliniken haben."


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