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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
16. August 2016

Krankenhäuser hatten 2015 mehr als 19 Millionen Patienten

In deutschen Krankenhäusern wurden im vergangenen Jahr 19,2 Millionen Patienten stationär behandelt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag weiter mitteilte, war das ein leichter Anstieg um 0,2% oder 34.800 Behandlungsfälle.

Der durchschnittliche Aufenthalt der Patienten in den Krankenhäusern dauerte 7,4 Tage - ähnlich lange wie im Vorjahr. Insgesamt standen in den fast 2.000 Krankenhäusern in Deutschland 498.000 Betten zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein leichter Rückgang um 2.700 Betten. Die Auslastungsquote betrug durchschnittlich 77,6%.

Einen Zuwachs stellten die Statistiker beim Krankenhauspersonal fest. Die Zahl der Ärzte stieg um 3.100 Stellen oder 2,1% auf insgesamt 153,900 Beschäftigte. Bei den 320.200 vollen Pflegestellen gab es dagegen einen Zuwachs um 0,5% oder 1.400 Vollkräfte.

Stärker noch als die Krankenhäuser waren die 1153 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen ausgelastet, die den Angaben zufolge über knapp 165 000 Betten verfügten. Sie erreichten eine durchschnittliche Bettenauslastung von 82,9%, bei den öffentlichen Einrichtungen sogar von 91,6%. Die Zahl der insgesamt 1,97 Millionen Patienten in stationären Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen lag allerdings geringfügig (0,2%) unter der des Vorjahres.

Quelle: dpa


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