Montag, 14. Juni 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Keytruda Pantumor
Keytruda Pantumor
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
16. März 2021

Söder fordert konsequente Umsetzung der Corona-"Notbremse"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder lehnt Abweichungen an der von Bund und Ländern festgelegten "Notbremse" mit Corona-Auflagen bei einer Inzidenz von mehr als 100 ab. Es mache keinen Sinn, die Notbremse etwa auf 150 hochzusetzen, wie es mancherorts diskutiert werde, sagte der CSU-Chef am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Damit Lockerungen überhaupt möglich seien, brauche es eine effektive und über alle Bundesländer hinweg einheitliche Notbremse.
Anzeige:
Verzenios Webinar
 
Es müsse einen Automatismus geben, dass Lockerungen zurückgenommen werden, sobald es mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gebe, sagte Söder. Dies sei umso wichtiger, weil der generelle Trend in Deutschland wieder schwieriger werde. "Wir befinden uns in einem Wettlauf mit der Zeit und gleichzeitig in einem Wettlauf mit der Geduld." Die Zahlen zeigten, dass wieder "schwierigere Wochen auf uns zukommen".

Generell sei in Bayern erkennbar, dass sich die britische Virusmutation "von Ost nach West" ins Land fräße. Der Anteil der Mutationen liege bereits bei fast 60%. Auch die Inzidenz steige stark an. Sie liege jetzt bei 89, vor einer Woche habe sie noch bei 71 betragen. In rund einem Drittel der Landkreise sei die Inzidenz bei mehr als 100, nur noch 13 lägen unter 50.

Dass derzeit der Impfstoff des Herstellers Astrazeneca nicht eingesetzt werden dürfe, "mag verständlich sein, ist aber bitter", sagte Söder. Jetzt müsse es schnell Klarheit geben, wie mit dem Impfstoff weiter verfahren werde. Zudem sei er dafür, dass Astrazeneca im Falle einer Wiederzulassung allen Menschen frei gegeben werde. Ansonsten werde es schwer, den Impfstoff auf Dauer zu nutzen. Hier seien Hausärzte die richtige Anlaufstelle, da sie am besten ihre Patienten beraten könnten.

Quelle: dpa


Das könnte Sie auch interessieren
Weltkrebstag: Besonderer Kündigungsschutz bei Schwerbehinderung
Weltkrebstag%3A+Besonderer+K%C3%BCndigungsschutz+bei+Schwerbehinderung+
©DedMityay - stock.adobe.com

Beim Erstantrag auf Schwerbehinderung ist für Krebspatientinnen und -patienten meist allein die Diagnose Krebs ausreichend, um einen Grad der Behinderung (GdB) von 50 zu bekommen. Damit gilt für sie automatisch ein besonderer Kündigungsschutz, in der Regel für 5 Jahre. Und dann? Wie geht es weiter? Unter welchen Voraussetzungen der besondere Kündigungsschutz erhalten werden kann, erläutert der...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Söder fordert konsequente Umsetzung der Corona-"Notbremse""

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.