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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
28. August 2017

Kommt jetzt die Patientenakte 4.0?

„Elf Jahre ist es her, dass die Bundesregierung die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte beschloss und so einen großen digitalen Fortschritt für die Sozialwirtschaft versprach. Heute stehen wir mehr oder weniger vor einem Trümmerhaufen: Die angepriesenen Funktionen zur Vereinfachung und Verbesserung der Patientenbehandlung konnten nicht eingehalten werden. Einerseits bietet die Karte bisher nur wenige digitale Lösungen an, andererseits fehlen vielen Arztpraxen Auslesemöglichkeiten, um die Funktionen zu nutzen – ein Milliardengrab, denn bisher flossen unzählige Ausgaben in das gescheiterte Projekt.
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Aber ohne neueste Technologien und mehr Digitalisierung wird die Gesundheitsbranche ihre Probleme nicht lösen können. Forschung, Medizintechnik und die Behandlung von Patienten müssen mit den Anforderungen des digitalen Wandels mithalten. Vor wenigen Tagen gab die Techniker Krankenkasse (TK) bekannt, eine elektronische Gesundheitsakte einzuführen, die Lösungen für die Verwertung von Daten der Patienten verspricht. In Kooperation mit IBM will die TK so die Digitalisierung der Patientenakte vorantreiben. Einige Krankenhäuser sicherten bereits eine Kooperation zu. Diese grundsätzlich positive Entwicklung ist allerdings erst der Anfang, denn bis jetzt profitieren lediglich TK-Versicherte davon. Generell fehlt die Durchführung von Seiten eines neutralen Anbieters mit einem einheitlichen System. Fraglich ist, warum sich die Bundesregierung an dieser Stelle nicht mehr für die Digitalisierung des Gesundheitswesens einsetzt. Dieser längst überfällige Schritt kann den ersten Anstoß geben, um unser Gesundheitssystem zu revolutionieren, Prozesse zu optimieren und das Risiko falscher oder doppelter Behandlungen von Patienten zu senken", so Karsten Glied, Geschäftsführer der Techniklotsen GmbH, zur Einführung der elektronischen Gesundheitsakte durch die Techniker Krankenkasse.

Quelle: Techniklotsen GmbH


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