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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
22. Februar 2013

Koalition und Opposition uneins über Kreativwirtschaft-Förderung

Die Vorstellungen von Koalition und Opposition über die Förderung von Kreativen in Kunst und Kultur gehen weit auseinander. Dies wurde am Freitag im Bundestag deutlich. Einig waren sich die Fraktionen lediglich darin, dass die Kreativwirtschaft in Deutschland mit 137 Milliarden Euro Umsatz und einer Millionen Beschäftigten volkswirtschaftlich vergleichbare Bedeutung habe wie die Automobilbranche.

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SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mahnte eine „angemessene Entlohnung“ der Kulturschaffenden an. Es müsse ein modernes Urheberrecht geben für eine gerechte Aufteilung zwischen Urhebern, Verwertern und Nutzern. Die SPD schlug dazu einen „Kreativ-Pakt“ vor - mit einer Erweiterung der Künstlersozialversicherung.

Redner von Union und FDP wiesen die Forderung nach einer Neuregelung zurück. Die bisherige Förderung sei „eine wahre Erfolgsgeschichte“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Hans-Joachim Otto (FDP), die Gründungsdynamik in der Kreativwirtschaft sei „erfreulich angestiegen“. Die Koalition habe die Künstlersozialkasse gestärkt. Union und FDP plädierten für Fortschreibung der Förderprogramme.


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