Montag, 17. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Imfinzi NSCLC
Imfinzi NSCLC
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
10. August 2017
Seite 2/2

Anzeige:
Lonsurf
 

Per Frühscreening kann auch das Risiko für die Schwangerschaftskrankheit Präeklampsie /Gestose – eine der häufigsten Ursachen für Früh- und Totgeburten –  größtenteils bereits im 1. Drittel der Schwangerschaft erkannt werden. „Bei manchen Schwangeren entwickelt sich sehr früh eine Immunreaktion im Mutterkuchen, die dort zu kleinsten Blutgerinnseln führt“, erläutert Kozlowski. „Dadurch wird mit erhöhtem Druck mehr Blut durch die verbliebenen, offenen Blutgefäße gepresst. Diesen veränderten Blutfluss, der ein Hinweis auf eine Präeklampsie ist, können wir mit dem Doppler-Ultraschallverfahren erkennen.“  Weitere wichtige Faktoren, die bei der Untersuchung überprüft würden, seien die Vorgeschichte der Mutter und ihrer Familie, die Messung des mütterlichen Blutdruckes und des -flusses in den Gebärmutterarterien sowie die Kontrolle der Blutzusammensetzung. „Wenn ein erhöhtes Risiko für eine Präeklampsie diagnostiziert wird, dann sollte die Schwangere frühzeitig niedrig dosierte Acetylsalicylsäure einnehmen“, sagt Kozlowski. Aktuelle Studien zeigen, dass dadurch die Mehrzahl medizinisch notweniger früher Entbindungen sowie eine starke gesundheitliche Gefährdung der Mutter verhindert werden.
 

Quelle: DEGUM

Nächste Seite

Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Kindliche Fehlbildungen und Präeklampsie rechtzeitig erkennen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.