Samstag, 31. Juli 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Canakinumab
Canakinumab
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
13. Oktober 2014

Kinderärzte-Verband bemängelt fehlendes Präventionsgesetz

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hat die Bundesregierung wegen des nach wie vor ausstehenden Präventionsgesetzes kritisiert. Trotz mehrfacher Ankündigungen sei es noch immer nicht verabschiedet worden, sagte Verbandspräsident Wolfram Hartmann. Das Gesetz sei nötig, um die Vorsorge zu verbessern, damit Krankheiten im frühen Kindesalter erst gar nicht entstehen. "Doch diese Möglichkeiten der primären Prävention lassen die bisherigen Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen nicht zu", bedauert Hartmann.

Entsprechende Gesetzesvorhaben waren unter früheren Regierungen gescheitert. Die neue Bundesregierung hatte angekündigt, im Kampf gegen Volkskrankheiten noch 2014 ein solches Gesetz zu verabschieden. Es soll gesetzliche und private Kassen verpflichten, einen bestimmten Betrag pro Versichertem für die Vorsorge auszugeben. So soll die Vorbeugung von Krankheiten von der Kita bis in die Altenpflege gestärkt werden. Im hessischen Bad Orb beraten seit Samstag 400 Kinder- und Jugendärzte aus Deutschland bei einem fünftägigen Kongress.


Anzeige:
Zavicefta
Zavicefta
 
Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Kinderärzte-Verband bemängelt fehlendes Präventionsgesetz"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • SCD: Häufigere und längere VOC-bedingte Krankenhausaufenthalte nach Vorgeschichte von VOC-Hospitalisierungen – Ergebnisse einer Beobachtungsstudie
  • Real-World-Daten des ERNEST-Registers untermauern Überlebensvorteil unter Ruxolitinib bei primärer und sekundärer Myelofibrose
  • I-WISh-Studie: Ärzte sehen TPO-RAs als beste Option, um anhaltende Remissionen bei ITP-Patienten zu erzielen
  • Phase-III-Studie REACH2 bei steroidrefraktärer akuter GvHD: Hohes Ansprechen auf Ruxolitinib auch nach Crossover
  • SCD: Neues digitales Schmerztagebuch zur tagesaktuellen Erfassung von VOCs wird in Beobachtungsstudie geprüft
  • Französische Real-World-Studie: Eltrombopag meist frühzeitig nach ITP-Diagnose im Rahmen eines Off-label-Use eingesetzt
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Britische Real-World-Studie: Kardiovaskuläres Risikomanagement bei MPN-Patienten in der Primärversorgung nicht optimal
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose